Ja, was soll man noch zur Caleta sagen? In den Kommentaren
steht ja schon alles. Oder doch nicht? Nach dem freundlichen Empfang durch Mimo kommen zunächst
große Oliven, knuspriges Brot und eine sämige Aioli. Dann folgt, so man Tapas
bestellt, zum Beispiel der Jamon iberico,
handgeschnitten, wunderbare Qualität, am besten mit den Fingern zu essen, dann
die Pimientos de Padron, grüne in grobem Salz gebratene Schoten, dann die
Gambas al ajillo, wie es sie so gut und knackig sonst nirgendwo in Berlin gibt,
und da sind noch die Datteln im Speckmantel, alles Köstlichkeiten, mit denen
man bald den ganzen Abend verbringen könnte. Wir sind off Kurfürstendamm, an der schönsten Stelle, in
der kleinen Seitenstraße, sitzen draußen, ein warmer Sommerabend. Den Kudamm
hört man gar nicht, obwohl er nur 30 Meter entfernt ist. Angenehme Atmosphäre,
freundliche Bedienung, der Padron und sein Frau sehen alles und wissen alles.
Zu den genannten Tapas passt ein grandioser Weißwein aus Mallorca, der Nou Nat,
ein starkes Gewächs, jeden Euro wert.
Besser geht es nicht. Sollte man dann noch Hunger haben, könnte der Fisch im
Salzmantel kommen, dessen Öffnung immer zu einem kleinen Happening wird, oder
der perfekt gebratene Thunfisch. Aber auch zarte Lammkoteletts oder ein Rinderfilet
machen wirklich Freude. Dazu kleine Kartoffeln, mit zwei Soßen. Ein Brandy aufs Haus? Aber gerne. Und so geht man
glücklich von dannen, zu einem kleinen Bummel über den nächtlichen
Kurfürstendamm. read more