Das YamYam scheint ursprünglich ein Klamottenladen gewesen zu sein; ich hatte über Freunde von der Location erfahren und als es dann eröffnete, war ich von Anfang an Stammgast dort.
Location:
direkt neben dem Tattoo Laden von Sven Marquardt, sehr minimalsitisch eingerichtet (alles in weiß), sogar niedrige Sitztische wie in Korea vorhanden.
Der Schrank mit Kleinigkeiten aus Korea erfreut das Herz schon beim anschauen - Gewürze, Lunchboxen, sonstiges Allerlei.
Angebot:
Das YamYam wird von allen Gästen für das Bibim-Bab gelobt, das ist ein traditionelles Reisgericht mit viel Gemüse, Kimchi, Gochu-jang(scharfer Soße), Ei, mit oder ohne Rindfleisch.
Außerdem schmeckt Bulgogi Deob-Bab dort auch sehr gut.
Man sollte auch die Pajeons probieren, Gemüsepfannkuchen mit Porrée oder Meeresfrüchten, je nach Belieben. Mit Sojasauce der Hammer.
Die Miyeok-guk, eine Seetangsuppe, war nicht so dolle, viel zu salzig, unspektakulär. Das einzige, was mir in dem Restaurant nicht geschmeckt hat, und ich habe die Karte schon mehrmals rauf und runter probiert.
Mein Favorit ist der Thunfisch-Kimbap, das ist eine Reisrolle in Seetangblättern eingewickelt, mit Gemüse und Thunfischfüllung. Lecker!
Preise:
Ich finde die Preise auch etwas teurer; ein Kimbap für max. 3EUR wäre angemessen, und die Gerichte könnten alle einen EUR weniger kosten. Wer es günstiger haben möchte: es gibt neuerdings ein paar Koreanerinnen, die Kimbap Rollen Sonntags auf dem Flohmarkt im Mauerpark verkaufen.
Aber das Personal ist immer freundlich, und das Essen dauert meist auch nicht lange. Oft lasse ich es einpacken, und bis jetzt war ich immer super zufrieden. Meine Freunde übrigens auch.
Ach so, und bei frischen Mandus (Maultaschen, Dumplings) kann es passieren, dass sie auseinander fallen!!
Ich habe lange in Asien gelebt und habe sehr oft selbst welche gemacht oder selbstgemachte gegessen. Die tiefgefroreren aus der Packung bleiben eher mal zusammen, aber ich esse lieber frische Maultaschen...
*Empfehlung: Milchiger Nuss-Tee. Herrlich, besonders im Winter.
4 von 5 Sternen, weil ich die Bänke nicht so gemütlich finde. read more