Für ein Geschäftsessen sind wir spontan aufgrund einer Empfehlung zu einem Besuch des San Martino gekommen. Befürchtungen wegen einer evtl Platzknappheit wurden nciht bestätigt.
Das Ambiente an der alten Stadtmauer, im Souterrain an der rohen, historischen Steinwand ist ausgesprochen schön und sehr angenehm. Weniger angenehm ist, dass durch die offene Küche das gesamte Restaurant erfährt, was so ungefähr gerade zubereitet wird. Im Innenhoif gibt es noch einige Aussenplätze, die sehr ansprechend ausgestattet sind.
Befürchtungen, wir könnten keinen Platz mehr erhalten, waren unbegründet - es waren nur 2 Tische besetzt. Etwas verwundert nahmen wir Platz und erfuhren auch einen möglichen Grund: an diesem Abend bestan die Karte nur aus einer Seite - inkl aller Vorspeisen, Nudel-, Hauptgericht und Desserts. Das ist eindeutig zu wenig.
Als Vorspeise wählten wir Caprese und einen gemischten Salat, der nicht auf der Karte stand aber auf Nachfrage angeboten wurde. Als Huptgang gab es Adlerfisch auzf Spinatbett mit Kapern und ein Filet Stück vom Rind auf CousCous, Julienne Gemüsse mit Wasabi Schaum.
Die Vorspeisen waren fein gewürzt, frisch zubereitet und sehr schmackhaft. Das Fischgericht war ebenfalls köstlich, die Kombination des Rindfleisches mit CousCous und Wasabi Schaum war etwas gewöhnungsbedürftig aber gut. Leider wurde der Garungswunsch ignoriert.
Highlight war das Desert (Champagnersuppe) mit Biskuit, Eis und frischen Beeren. Einzig der Biskuit schmeckte etwas fade heraus.
Der Service war meistens aufmerksam und freundlich, wirkte aber sehr distanziert. Durch die Grösse des Raumes und diese Distanz kam kein Wohlfühlfaktor zu diesem Erlebnis hinzu.
Es war leider nicht erkennbar, wo hier der Bezug zur italienischen Küche lag. Es wirkte alles irgendwie nicht so richtig authentisch. Die Kosten von rund 140 EUR für 2 Personen (ohne Wein) empfanden wir als etwas zu hoch. read more