Auch wenn man es nicht erwartet hier mitten in einer Eigenheimsiedlung in Zepernick in der Heinestraße leuchtet eine Bierwerbung am Eingang auf und man entdeckt (im wahrsten Sinne des Wortes) dieses kleine, versteckte Restaurant. Wir haben also am 19.04.2013 dem Restaurant Walgreter mal wieder einen Besuch abgestattet. Nicht zum ersten Mal, wir waren in den letzten Jahren schon des Öfteren hier zu Gast. Wie fast immer öffnete uns der Chef persönlich die Tür, was im Gegensatz zu anderen Restaurants schon außergewöhnlich erscheint. Das eher kleine aber doch gemütliche Restaurant ist in meinen Augen in Sachen Ausstattung etwas in die Jahre gekommen, könnte auch mal einen neuen Anstrich gebrauchen. Aber das tut dem gemütlichen Ambiente keinen Abbruch. Und das ist auch schon die einzige kleine negative Komponente hier. Da wir wie gesagt nicht das erste Mal (und natürlich auch nicht das letzte Mal) hier waren, beschrieb uns der Chef des Hauses, nachdem wir Platz genommen hatten, was er neben der normalen Speisekarte zusätzlich so an Spezialitäten vorrätig hat (wobei anzumerken ist, das selbst diese normale Speisekarte schon hochkarätig ist und vom Chef vorgetragen und gelebt wird). Hier wird einem also nicht eine Speisekarte in die Hand gedrückt und man dann sich selbst überlassen. Nein. Das Fischangebot steht handgeschrieben auf einer großen Tafel, die dann an den Tisch gebracht und eben erläutert wird. Etwas gewöhnungsbedürftig für Leute, die es so nicht kennen, ist sicher, dass dort keine Preise zu finden sind. Diese sind aber wirklich nicht übertrieben, da man hier Frische und Qualität bekommt. Aber zurück zu dem Speiseangebot: Diesmal war eine Vorspeise dabei, die unsere Aufmerksamkeit verdiente: Jacobsmuscheln an Salat und Quinoa (gesprochen: Kinwa). Da wir Quinoa noch nie gehört hatten, ließen wir uns dieses geheimnisvolle Etwas erklären. Und das kann der Chef wirklich hervorragend. Er ist eben vom Fach und kennt sich aus Das allein ist hier schon jedes Mal einen Besuch wert, man lernt mal wieder was Neues dazu. Diese Vorspeise war jedenfalls der Hammer sozusagen eine Geschmacksexplosion. Wirklich unglaublich gut Auch der Weißwein, der super temperiert war, passte wie die Faust aufs Auge Als Hauptgang wählten wir dann etwas von der normalen Tafel aus. Beide Fischgerichte waren überragend. Mein persönlicher Favorit sind dort immer die kanarischen Kartoffeln, die ich eigentlich immer dazu bestelle (anstelle von Salzkartoffeln oder so). Rundum ist es hier immer wieder schön ein echter Geheimtipp kurz hinter dem Stadtrand im Nordosten von Berlin. Wir kommen natürlich wieder. Macht weiter so. read more