Gemäss Internetplattformen soll dies die Adresse in
Sierre sein. Berühmt für seine Käsespezialitäten und seine Weine. Aus diesem Grund machten wir uns voller Vorfreude auf den
Weg ins Château de Villa in Sierre. Doch schon die Begrüssung war nicht gerade so, wie man es
von so einem Restaurant erwartet. Unfreundlich wurden wir zu unserem reservierten Platz
geleitet. Kaum hatten wir Platz genommen, streckte uns die
Bedienung wortlos die Speisekarte in die Hand und mir zusätzlich noch die
Weinkarte. Kurze Zeit nachdem ich den Wein ausgesucht hatte, kam unsere
Bedienung und sagte kurz, unfreundlich und ohne sich zu entschuldigen, dass sie
diesen Wein momentan nicht vorrätig hätten. So musste ich einen neuen Wein
aussuchen, während unsere sichtlich genervte Bedienung neben mir stand und mit
einem gut hörbaren räuspern mich zu einer schnellen Wahl ermutigen wollte. Doch
natürlich lies ich mich davon nicht einschüchtern und suchte in Ruhe einen Wein
aus. Zum Essen hatten wir 3 mal Fondue bestellt. Einmal Nature,
zweimal mit Steinpilzen. Die vierte Person hatte sich vom Angebot, 5
verschiedene Raclette Käse zu probieren, inspirieren lassen. Auf den engen Tischen war unsere Wahl, verschiedene
Fondue zu bestellen jedoch nicht richtig durchdacht und es wurde noch enger. Wenn man so was überhaupt Fondue nennen darf. Die Konsistenz
des Fondue war gut, jedoch hatte es dank den Steinpilzen wenigstens einwenig Geschmack.
Anders natürlich beim Fondue Nature . Dieser hatte keinen Geschmack, so dass
dieser nur mit Kirsch aufgebessert werden konnte. Als Beilage zum Raclette gab es traditionellerweise
Kartoffeln, Essiggurken und Silberzwiebeln. Doch auch dieser Käse hatte keinerlei Geschmack was
man aber mit Gewürzen hätte entgegensetzen können. Jedoch fehlten diese leider
gänzlich. Ein kleines Stückchen Käse im Teller, ohne Dekoration und vom Kellner
regelrecht hingeschmissen, tröstete über den fahlen Geschmack ganz bestimmt nicht
hinweg. Dies und die Tatsache, dass diese in Abständen von gefühlten 30 Minuten
serviert wurden, verdarb meiner Kollegin den Appetit. Es ist nicht nötig zusätzlich nochmals zu erwähnen, dass
die Bedienung die reine Katastrophe war. Sehr unfreundlich und sehr ungeduldig.
Daher entschieden wir uns, kein Trinkgeld zu geben, da dies ganz bestimmt nicht
angemessen gewesen wäre. read more