Das Naniwa läuft so gut, dass es inzwischen gleich zwei davon gibt. Nachdem wir das Glück hatten, ohne Wartezeit direkt einen Tisch zu bekommen und aus der Karte, bei der erfreulicherweise fast jedes Gericht bebildert ist, unser Essen ausgewählt hatten, haben wir auf der anderen Straenseite das zweite Naniwa entdeckt. Ein paar Minuten später standen dann wieder Gäste bzw. saßen auf der bereitgestellten langen Bank und haben vorab schon mal ihr Essen auf der Speisekarte ausgewählt. Vermutlich durch das zweite Restaurant bedingt, mußte jedoch niemand lange warten.
Zu Trinken haben wir heißen Jasmintee und kalten gerösteten Weizentee bestellt. Letzterer schmeckte wie eine Mischung aus den gerösteten Reiskörnern des Bancha Tees und Getreidekaffee. Schön, auch einmal ungewöhnliche Tees zu probieren. Diesen kannte ich bisher noch nicht.
Zum Essen haben wir zweimal Gyoza ( beide EUR 4,50), einmal gebraten und einmal frittiert geordert. Beides lecker, habe ich aber auch schon mal besser gegessen. Mir haben die frittierten besser geschmeckt, meinem Mann die gebratenen. Als nächstes gab es zwei Scheiben leckeren kross panierten Lachs für EUR 6,-, der genau auf den Punkt gegart war. Auch hier war ich wieder mehr davon angetan, als mein fleischliebender Gatte. Die Misosuppe war lecker und mit viel Einlage. Als Hauptgericht habe ich Reis mit Tofu und Schweinehackfleisch gegessen. Die Kombination kannte ich bisher noch nicht und war neugierig. Mit etwas zusätzlicher Sojasoße zum Abrunden war ich begeistert davon. Ich würde auch alles nochmal bestellen.
Der Service war freundlich, sehr aufmerksam und enorm flink. Das Ambiente ist nett, etwas eng und durch die bodentiefen Fenster sehr hell. read more