Küche:
Zwiebelrostbraten und Sri-Lanka Rolls, das ist hier das Motto. Die Küche ist würzig-international, kolonial, wie es die Besitzer nennen. Auf der Mittagskarte (wechselndes Mittagsmenü), Sandwiches und einer erweiterte Abendkarte finden sich nationale Speizalitäten und auch Ausgefalleneres aus aller Welt. Dazu steuert die Mutter des Besitzers Gewürzmischungen bei, alles ist hier handgemacht.
Wir haben überbackenen Camenbert, ein Calamariragout und Mousse au Chocolat gegessen. Das Ragout war leider ein wenig zu teuer für die kleine Portion. Der Camenbert und die Mousse war sehr gut. Außerdem gab es bereits um 20:30 einiges nicht mehr, was aber sicher an dem enormen Ansturm der Eröffnungswoche liegt und sich einpendeln dürfte. Drei Sterne mit Option auf vier.
Service:
Fünf Sterne. Die allgemeine Begeisterung und Leidenschaft für das Restaurant springt über. Freundliche Kellner, die einem beim Kassieren gerne mehr über die Geschichte des Hauses erzählen. Die Gäste sind hier nicht egal. Beim Kassieren wurde hier ausgiebig nach unserer Meinung gefragt.
Einrichtung und Atmosphäre:
Der alte Saal wurde komplett rennoviert und dabei um zwei Meter erhöht. Der quadratische, große Raum kommt dabei toll zur Geltung. Die Bar ist ein Schiff, das mitten im Raum sitzt und ihn angenehm ausfüllt. Zwei Jugendstilsäulen bieten Schlichte, stilvolle Dekoration. Angenehm kommt auch das stilsichere, moderne Corporate Design.
Fazit:
Das Rheingold ist eine trägt angenehm zur Augsburger Gastronomie- und
Kneipenlandschaft bei. Einzelheiten sind noch ein bisschen unausgegoren, die
Einstellung und die Atmosphäre stimmen. Vier Sterne insgesamt. read more