Die Jahresabschlussfeier unserer Abteilung fand im Kilimanjaro statt. Die Vorbereitung lief äußerst professionell. Da wir ein Team von über 20 Personen sind und beruflich global verstreut waren, war die Organisation sehr herausfordernd. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und Flexibilität des Restaurants konnte einTermin für solch eine große Gruppe ermittelt werden. Man stellte uns einige Tische zusammen, sodass der Abend und die Gespräche in einer schönen Atmsosphäre bei afrikanischem Interieur von allen Kollegen positiv empfunden wurde.
Selbstverständlich war der Abend auch eine große Herausforderung für die beiden Kellner. Allerdings muss man sagen, dafür das ebenfalls noch andere Gäste im Restaurant waren, wurden wir immer sehr schnell bedient. Trotz des Stresses war der Service stets freundlich.
Getränke
Die afrikanischen Biersorten waren sehr lecker. Originale eritreische Biere bzw. traditional selbstgebraute Biere gibt es leider nicht, die hätten wir gerne probiert. Allerdings waren die westafrikanischen und äthiopischen Biere bei vielen sehr beliebt.
Essen
Der Kellner erklärte uns anfangs wie das Essen serviert wird und wie man mit den Händen isst. Es gab große Schüsseln für 4-5 Personen. Das man mit den Händen isst war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber wir wollten uns soweit es geht an die kulturellen Gegebenheiten halten. Wir bestellten das Menü mit den verschiedenen Gerichten (Probierteller), um soviel Eindrücke wie möglich mitzunehmen. Insgesamt befand niemand das Essen als sehr scharf, von dem wir ausgegangen sind. Man konnte es aber nachwürzen, wenn man wollte, aber auch die typische eritreische scharfe Würze hatte keine allzugroße Wirkung. Es war ein interessantes Erlebnis gemeinsam aus einem Teller zu essen und dabei die verschiedenen Geschmacksrichtungen kennenzulernen. Wie waren so begeistert, der starke Geschmack war hammer. Daher bestellten einige Gruppen einen Nachschlag auf Kosten unserer Firma :)
Danach gab es sogar eine traditionelle Kaffeezeremonie, d.h. der Kaffee wurde von Hand geröstet, gemahlen und in drei Runden getrunken. Zuvor wurde der Dampf der gerösteten Bohnen uns im wahrsten Sinne unter die Nase gerieben, wie in Eritrea üblich ist. Dabei schwenkt man mit der Hand den Rauch sich ins Gesicht und geniesst den Kaffeearoma.
Fazit
Es war für uns alle das erste Mal aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Super Abend, so kann man ein hartes Jahr ordentlich zu Ende gehen lassen, wobei auch andere Anlässe für ein Besuch im Kilimanjaro lohnenswert sein können. read more