Moin Moin!
ich war im November 2010 abends mit einer Bekannten im Lokal "Südstrand" speisen. Gegen das Essen hatte ich nichts einzuwenden. Es entsprach vielleicht einer guten bis mäßigen deutschen Küche.
Allerdings ließ die Bedienung zu wünschen übrig.
Ob es sich manche Gaststättenbetreiber leisten können zum Ende einer Saison einen dürftigen Service zu bieten? Entweder die Saison lief besonders gut und war ergo reich an Umsätzen, so dass man es sich zum Schluss aus Spaß an der Freud leisten kann, sich Kunden raus zu picken, an denen man seinen Missmut auslässt oder die Saison hatte einen miesen Umsatz zu verbuchen, so dass die Bedienung dies den Gästen zu spüren geben musste.
Aber wie dem auch sei: wie sah denn dieser unfreundliche Service nun aus?
Die Bedienung, eine Frau im gesetzten Alter mit roten Schulter langen Haaren, nahm unsere Bestellung in einem auffallend gestelzten Deutsch entgegen und schon da wurde klar: diese Frau ist "saisonmüde". Bei dem Kennenlern-Gespräch zwischen meiner Bekannten und mir warf sie -von der Theke aus (!)- die ironische Bemerkung ein, dass wir uns ja schon gut kennen würden, obwohl wir uns ja eigentlich gerade erst kennen lernten. Dies war uns ziemlich unangenehm, weil unser Dinner doch eher Privatsache ist und man als Gast nicht bespitzelt werden möchte. Beim Abräumen beklagte sie in einem garstigen Ton, bei dem uns zu Tische der Mund offen stand, dass man das Geschirr nicht aufeinander stapele. So etwas wüsste sie schon seit "Kindesbeinen" an. Meine Bekannte und ich haben uns wirklich nicht laut, unangenehm oder schlecht verhalten, aber seinen Gästen vor zu schreiben, was man seit Kindesbeinen an zu tun und zu lassen habe, fanden wir beide einstimmig unmöglich. Es sei denn, die Wirtin wollte uns los werden. Uns ist sie los geworden und zur nächsten Saison kommen wir auch nicht wieder. C`est la vie. read more