Als direkter Nachbar kann ich das Geschehen dort recht gut verfolgen: Hamy lebt hauptsächlich von Touristen, Durchgangsberlinern, expats, oder wie auch immer man diese Szene nennt. Besucher sollten sich darauf einstellen, dass rundherum viel englisch zu hören ist was ja erstmal nicht weiter schlimm ist. Es mag vielleicht auch ein paar Stammkunden geben, aber dieser Laden wird eben doch hauptsächlich von jungen Durchgangsberlinern besucht, weshalb man sich dort um Kundenbindung, z.B. durch hohe Qualität, wohl keine Sorgen machen muss. Es ist eben ein Fast-Food Laden für eine, entschuldigung, aber echt sehr anstrengende Möchtegern hippe junge anglophone bzw. anglophile Szene, wie man sie ja mittlerweile in Kreuzberg und anderswo allzu genüge kennt:-/ Offengestanden, ich finde das Publikum sehr nervtötend, da klischeehaft bis zum Abwinken, und oft zum Fremdschämen peinlich, aber das mag ja Geschmackssache sein. Zum Essen: Es schmeckt deshalb immer gleich, weil alle Maggie-Produkte ja auch immer gleich schmecken, woran das wohl liegen mag, kann sich ja jeder selbst überlegen. Der Service spottet jeder Beschreibung, die Vorredner haben dazu alles gesagt. Der Lärm, unter dem übrigens nicht nur die Gäste, sondern eben auch die Nachbarn leiden, ist ebenso atemberaubend, wie der täglich gleiche Gestank, äh Geruch, der aus dem Laden quillt. Und wer vorhatte, sich länger als 10 Minuten mit seinem Essen aufzuhalten, wird entweder vom Personal, oder den nächsten anglophon-anglophilen Szenegängern beiseite gedrängt! Einfach schrecklich, geht doch bitte mal wieder woanders hin:-((( read more