Hamburg Derby im Gloria oder - wie zerstöre ich einen Fussball-Gala-Abend
Zunächst vielversprechend in äusserlich angenehmer Atmosphäre auf Riesenleinwand Fussball zu gucken.
Leider kommt es auch sehr auf den Gastgeber drauf an.
Denn nur ein Blinder, der im Keller wohnt, weiß nicht, was ein Derby bedeutet. Ein Blinder und die Leute vom Gloria. Wie sonst ist es zu erklären, dass man "eigentlich den Ton gar nicht anmachen wollte".
Dass man, 1.5 Stunden versucht den Ton zum laufen zu bringen und dann, damit die Besucher die Fresse halten, übers Iphone den 90Elf-Radio-Kommentar zuschaltet. Der ca. 5 Sekunden zeitverzögert kommentiert.
Dass man nicht damit rechnet, dass in der Schanze beim Hamburg derby der ein oder andere Besucher mehr kommen könnte
Dass dadurch mangels Angestellten, das Öffnen und Servieren einer Flasche Astra 40 Minunten dauert
Dass es 75 Minuten dauert, bis ein Salat serviert wird
Nun.. wenn man darüber hinweg sieht, weil der Chef vt. den höheren Gewinn an dem Abend nicht an mehr Angestellte als gewohnt verteilen will - gibt es immer noch die Frage: Wie behandele ich meine Gäste? - Bewahre ich Ruhe ? - Wenigstens das sollte doch Grundlage in der Gastronomie sein. Auch hier Fehleranzeige auf ganzer Linie.
Will man am Tresen Essen bestellen, bekommt man zur Antwort: "Da kommt gleich jmd rum, da können sie bestellen" (Wer?, Wann?)
Fragt man nach dem Ton zum Spiel bekommt man brüsk zur Antwort: "Das lässt sich nicht ändern, noch etwas zu trinken ?"
Will man am Tresen bestellen, bekommt man zur Antwort: "ich hab zu tun, bitte bestellen sie im nebenraum, sie sehen doch wie voll das hier ist."
Will man bezahlen, ( 20 minuten vor ende des spiels, sonst muss man sicher 3std warten ) muss man ebenfalls bis schlusspfiff warten.
Fazit: Hier versucht ein Nicht - Fussball- Fan mit Hilfe von Grossleinwänden abzukassieren. Dabei hält er das Grundangebot von anständigem Ton und Bild, haltwegs angemessener Bediendauer ( 40 minuten für essen ) und zumindest das Wesentlichste an Höflichkeit nicht ein.
Der Kunde ist hier eindeutig NICHT König - und schon gar ncith der Fussball-Fan - allenfalls der rollende Rubel und das Konto des Inhabers. Setzen Sechs, Freunde mich habt Ihr das letzte mal (nciht) gesehen ! read more