Das Lob meines Vorgängers kommt mir seltsam vor, und ich stimme leider mit dem ersten Beitrag überein: ich habe mit Fit im Wedding gerade eine sehr üble Erfahrung gemacht. Nachdem ich viele Jahre im Club ein nicht begeistertes aber treues Mitglied war, musste ich wegen vieler Dienstreisen um eine Auszeit bitten. Ich hatte darum gebeten, die Auszeit zunächst auf unbestimmte Zeit zu geben und bekam die Antwort: erst mal auf ein Jahr. Da ich bei meinem letzten Besuch meine Mitgliedskarte abgegeben hatte, ging ich nicht davon aus, dass meine Mitgliedschaft ohne Anruf oder weitere Kommunikation wieder aktiv werden würde. Trotzdem stellte ich hocherstaunt fest, dass mir Fit im Wedding ohne weitere Benachrichtigung (Anruf oder Mail hätte gereicht) nach Ablauf der Jahresfrist die Beiträge vom Konto abgezogen hatte.
Auf meinen Brief hin, dass es sich um ein Missverständnis handele und ich ja auch gar nicht zum Training käme, war man zu einer kulanten Regelung nicht bereit. Nicht nur hat das Studio über 300 Euro Beiträge für eine meiner Meinung nach ruhende Mitgliedschaft kassiert. Nein, meine Kündigung wurde mir außerdem erst zum Ende Dezember bestätigt. Mahnungen und sogar Drohungen mit dem Inkasso-Anwalt bekomme ich seitdem jeden Monat: Fit im Wedding fordert von mir insgesamt mehr als 450 Euro, ohne dass ich den Club wieder betreten hätte.
Dienstleister, die ihren Kunden trotz nachvollziehbarer Einwände Geld für nicht erbrachte Leistungen abziehen, sind erfahrungsgemäß bereits auf dem absteigenden Ast. Einem kundenfreundlichen Anbieter würde ein solches Verhalten gegen die Ehre gehen, denn es ist einfach armselig. Mein Rat: Finger weg! Der scheinbar günstige Beitrag kommt einen am Ende teuer zu stehen. Ein Stern, mehr ist nicht drin. read more