Herabsetzung statt Gastfreundschaft - meine Erfahrung am 12. August…read more
Am Dienstag, den 12. August, wollte ich gemeinsam mit meiner Schwester und ihrem Schwager dieses Restaurant besuchen. Als wir ankamen, fragte ich den Kellner höflich, ob wir an einem bestimmten Tisch Platz nehmen dürften. Zu meiner Überraschung reagierte er sehr schroff und entgegnete in unfreundlichem Ton: "Nein, können Sie nicht."
Zunächst war ich irritiert und dachte, er mache vielleicht einen Scherz. Doch nachdem meine Schwester nachhakte und fragte, ob der Tisch reserviert sei, wiederholte er unmissverständlich, dass wir uns dort nicht hinsetzen dürften.
Ich möchte niemandem vorschnell etwas unterstellen, aber die Art, wie er mit uns sprach, wirkte auf mich herablassend und in ihrer Schärfe unnötig verletzend. Der Tisch hatte uns angelächelt, weil er im Schatten lag - für mich sehr wichtig, da ich aufgrund meiner Haut nicht lange in der Sonne sitzen kann. Dass dort noch zwei leere Biergläser standen, hätte man uns mit einer einfachen, respektvollen Erklärung mitteilen können, etwa dass er den Tisch erst noch abräumen müsse. Stattdessen wurden wir schroff zurückgewiesen.
Seit ich im Januar nach Dresden gezogen bin, habe ich zum Glück bisher keine rassistischen oder diskriminierenden Erfahrungen gemacht. Doch an diesem Tag fühlte ich mich zutiefst respektlos behandelt. Der Mann meiner Schwester versuchte schließlich, die Situation zu beruhigen, und sagte in perfektem Deutsch, der Kellner solle seine schlechte Laune nicht an Gästen auslassen. Dennoch hörte er nicht auf, sich über uns zu erregen.
Am Ende waren wir so vor den Kopf gestoßen, dass wir das Restaurant verließen und ein Lokal in der Nachbarschaft aufsuchten - dort wurden wir freundlich und zuvorkommend empfangen.
Bis heute bin ich fassungslos, dass man im Jahr 2025 noch immer solche Erfahrungen machen muss.
Disrespect Instead of Hospitality - My Experience on August 12
On Tuesday, August 12, I went to this restaurant together with my sister and her brother-in-law. When we arrived, I politely asked the waiter if we could sit at a particular table. To my surprise, he responded very harshly and said in an unfriendly tone: "No, you cannot."
At first, I was confused and thought he might be joking. But when my sister followed up and asked if the table was reserved, he repeated, in no uncertain terms, that we were not allowed to sit there.
I do not want to accuse anyone lightly, but the way he spoke to us felt condescending and unnecessarily hurtful. The table had caught my eye because it was in the shade - something very important to me, as I cannot stay in the sun for long due to my skin. There were still two empty beer glasses on the table, and if that had been the reason, he could have simply explained politely that he needed some time to clear it. Instead, we were dismissed in a rude manner.
Since moving to Dresden in January, I have thankfully not experienced any racist or discriminatory behavior. But on that day, I felt deeply disrespected. My sister's husband eventually tried to calm the situation and said, in perfect German, that the waiter should not take his bad mood out on guests. Still, the waiter continued to get upset about the fact that we wanted to sit at that table.
In the end, we were so shocked that we left the restaurant and went to another place just one street away - where we were greeted with kindness and courtesy.
To this day, I am still stunned that experiences like this can happen in the year 2025.