Wenn ein Premiumcaterer ein Restaurant eröffnet, dann ist man gespannt!
Das verpflichtet!
Das Restaurant SAKARI war unser Ziel im Düsseldorfer Süden.
Noch muß man suchen und das MEILENWERK, in dem das SAKRI untergebracht ist, wirkt von außen abends unscheinbar, sogar eher wenig einladend.
Noch muß man hier sagen, denn laut Aussage der Restaurantleitung soll in absehbarer Zeit nicht nur das Außengelände ( hier gibt es schöne viele Parkplätze)sondern auch im ehemaligen Ringlokschuppen ein aufwendiges Beleuchtungskonzept folgen.
Findet man nun den Haupteingang, ist man überrascht, wie groß das Gebäude ist.
Im Zentrum befindet sich im 1. OG das SAKARI, dasman über das Bistro Hebmüller im EG betritt.
Über eine nüchtern anmutende, scheinbar noch im Rohbau befindliche lange Treppe ( aber mit tollen Designerleuchten ) gelangt man nun in das eigentliche Restaurant.
Wer hätte das gedacht, dass es im Düsseldorfer Süden so etwas gibt?
Wir waren echt überrascht, nicht nur von dem im Restaurant unüblichen grünen Teppich, sondern auch von der eigentlichen Architektur des Raumes, der Transparenz und die innenarchitektonische Umsetzung.
Der halbrunde Raum mit seiner 5 m hohen Decke und das auf Beton aufgemalte Blumenornament bilden nicht nur eine stilistische Einheit, sondern machen in Kombination aus den sehr schönen ( italienischen ) Lederstühlen wirklich einen Geheimtip.
Am besten ist jedoch die 30 m lange Außengalarie, von der man einen wunderschönen Blick auf die ausgestellten Oldtimer hat.
Der Service war sehr dezent und freundlich und natürlich waren wir gespannt auf das Essen.
Um es kurz zu machen: Wir wurden nicht enttäuscht! Selten haben wir so vorzüglich gegessen. Sicherlich gibt es im Düsseldorfer Hafen viele Alternativen, aber dies war wirklich ein Novum. Nicht nur das einmalige Beleuchtungskonzept, sondern auch die Kleinigkeiten haben uns überzeugt. Ob dies die frischen Blumen und Handtücher auf der Toilette waren oder das hausgemachte Brot, das den ganzen Abend nachgereicht wurde, es war ein Genuß.
Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Tatsache, das der Gast zu Anfang das Gefühl hat, nur ein Menue essen zu müssen, da die Gerichte nicht preislich einzeln aufgelistet sind. Erst auf Nachfrage hin teilte man uns mit, das die ohne weiteres möglich sei.
Die offenen Weine waren angenehm temperiert, die Portionen ausreichend und vor allem gab es immer wieder Gesprächsstoff über die Präsentation der Speisen.
Der Caterer wirbt in seiner Imagebroschüre mit dem Slogan:
Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen.
Dies wurde hier 100% umgesetzt.
Wir werden wieder kommen, das nächste Mal gibt es dann auch die versprochene Beleuchtung.
Aber ich glaube, wir werden dann sicherlich reservieren müssen.
Für Düsseldorf eine wirkliche Bereicherung! read more