Laut den Restaurantführern von Marcellinos auf eine Stufe mit Haus Stemberg oder Habbels gestellt, letzteres kenne ich nicht, war die Erwartung einigermaßen groß. Reservierung hat funktioniert und auf Grund des Wetters haben zwei Mitarbeiter uns dann einen Vierertisch auf der Terrasse zurechtgemacht, was unkompliziert und flexibel war. Bedient haben uns vier verschiedene Personen, was nicht unbedingt positiv war. Zudem waren auch die Kenntnisse über die Speisen, Zutaten und Kombinationsmöglichkeiten nicht sicher (da muss ich mal nachfragen). Die Weinkarte ist, bezogen auf die Weißweine, renovierungsbedürftig. Zuviele ältere Jahrgänge von Weinen, die eher frisch getrunken werden sollten. Daraufhin dann von offenen Weinen eine Notlösung bestellt, die oxidiert war, dass sollte doch beim Ausschank zu sehen sein (verfärbt, Nase). Die tauchten dann später auf der Rechnung wieder auf, obwohl sie umgetauscht wurden... Die Ersatzweine waren farb- und geschmacklos, wahrscheinlich Discount-Qualität. Es gab zwei Vorspeisen, Hummer-Cappuccino mit Jacobsmuschel und Carpaccio. Die Muschel war nicht passend gebraten und geschmacklos, dass Süppchen sehr gut. Das Carpaccio war ohne Tadel. Als Hauptspeise (die Karte hatte mindestens fünf Schnitzelgerichte, wenn auch mit interessanten Variationen) gab es Flammkuchen (ohne Beanstandung, was soll man auch falsch machen), Pfifferlings-Pfannkuchen (eher geschmacklos, mächtig/dick, der aufliegende Salat näßte den Pfannkuchen), Ostsee-Steinbutt (ohne Tadel) und Matjes (geschmacklos/dröge Bratkartoffeln, Matjes ok). Auf den Nachtisch haben wir nach den Eindrücken verzichtet und werden wohl auch keinen weiteren Besuch planen. read more