Schon am Eingang hätten wir stutzig werden sollen angepriesen wurden auf der Tafel schwäbischer Rostbraten EUR 12,90 und Bihuhnsuppe EUR 4, was für eine Symbiose, hat uns aber nicht abgeschreckt, was sich noch als Fehler herausstellen sollte.
Die Frage an den Studenten, der dort bedient, ob der Kartoffelsalat selbst gemacht sei oder wo der herkomme wurde beantwortet mit Den macht der Chef.
Die Maultauschen waren ok, was aber bei gekauften Bürger-Maultauschen auch keine große Kunst ist. Der Kartoffelsalat schmeckte unterirdisch schlecht und war zugekaufter aus dem Eimer, dass man aus einer gutschmeckenden und gewachsenen Kartoffel so etwas Beschissenes produzieren kann hätte ich nicht gedacht. Und dann so etwas in einem Lokal anpreisen abartig.
Sehr erschrocken hat sich meine Begleiterin als ich auf einmal einen Erstickungsanfall bekam, sie dachte, ich hätte mich schwer verschluckt. Hatte ich auch, aber ich konnte weder weiter schlucken noch herauswürgen, irgendetwas war in meinem Hals. Nach ziemlicher Panik gelang es, mir ein 5 cm langes Plastikteil aus dem Hals zu ziehen, welches auf einer Seite geriffelt war, weswegen es stecken geblieben war. Es erwies sich als der aufzubrechende Plastikverschluss des Kartoffelsalateimers, weswegen es auch nicht zu sehen war. Es war sehr schmerzhaft und ist es heute, einen Tag später, immer noch.
Und der Wirt? Der hatte nicht mal den Arsch in der Hose um sich persönlich zu entschuldigen, er schickte seinen Studentenkellner mit dem Angebot Wollen Sie 2 Schnäpse? an den Tisch.
Offenbar hat sich die Qualität des Ladens herumgesprochen, konnte man früher dort gut essen und war es auch immer angenehm gefüllt, waren jetzt gerade mal 3 Parteien anwesend.
Hoffentlich regiert dort bald wieder ein Fachmann, der anständig kochen kann und weiß, wie man mit Gästen umgeht und nicht so ein Versager, der gar nichts kann (jede Wurst in jedem schmierigen Bahnhofsimbiss schmeckt besser), damit man dort wieder hingehen kann. Bis dahin gilt der Tipp: DEN LADEN UNBEDINGT MEIDEN! read more