Haus Großjung liegt direkt an der Ruhr und ist somit schon mal ein beliebter Anlauf- und Rastpunkt für so manchen Radler mit der großen Aussenterrasse. Aber auch von innen kann sich das Haus durchaus sehen lassen mit seinem gemütlichen Landhaus-Charme. In diesem Monat habe ich beides genossen; gestern an dem wohl letzten goldenen Oktobertag die Sonne auf der Terrasse während einer Radtour, Anfang des Monats gab es das Essen abends indoor.
Die Bedienung ist sehr freundlich, man kann bei den bestellten Gerichten ohne Probleme etwas abändern.
Gestern habe ich mir mit meinem Mann den hauchdünn geschnittenen Kalbstafelspitz mit Hausremoulade, Bratkartoffeln und Feldsalat (gibt es auch statt Bratkartoffeln und Feldsalat mit Ciabatta, milder Senfsoße und Rucola) geteilt und war hin und weg von diesem Tafelspitz. Der ist so was von superlecker!!
Anfang des Monats gab es eine Sonderkarte, die ich gerne in Anspruch nahm, nämlich Steak oder wahlweise Schnitzel mit frischen Pfifferlingen.
Ich nahm das Steak und es war so, wie ich es wollte, medium. Dazu gab es wahlweise Bratkartoffeln oder die berühmten Kartoffelchips des Hauses, aber da mich der riesige Salatteller, obwohl schon mit meiner Freundin geteilt schon fast schachmatt gesetzt hatte, verzichtete ich auf eine kartoffelige Beilage und stibitzte mir ein paar Bratkartoffeln von meinem Mann. Die Pfifferlinge waren in einer schmackhaften Soße, passend zum Steak. Dazu gab es noch Blattspinat....mmmmhmm.
Es hat mir sowohl in-als auch outdoor sehr gut gefallen und gut geschmeckt, so dass ich nun des öfteren dort einkehren werde, ob nun mit dem Auto abends oder mit dem Rad nachmittags über die Brücke kommend, die übrigens früher 5-Pfennigbrücke hieß, weil man 5 Pfennige zahlen musste, wenn man sie überqueren wollte, hat mein Vater mir erzählt, der vor 72 Jahren genau dort das Schwimmen gelernt hat.
Gastronomy meets History:-)) read more