Weihnachtsessen und Geburtstagsessen für meine 81. jährige Mutter mit 13 weiteren Gästen in der grünen Lampe am 25.12.2010 um 19:30. Reserviert wurde zwei Wochen vorher. Um es gleich vorweg zu nehmen, es war das traurigste Weihnachtsessen und Geburtstagsessen. Beim Eintreten der Gäste gab es keine Begrüßung durch die Geschäftsführerin bzw. ihrem Sohn. Diese saß mit einem Gast Arm im Arm und einem Glas Wein an einem Tisch. Als man ihr schöne Weihnachten wünschte, erwiderte sie nur zögerlich und mürrisch. Es gab ein Weihnachtsbuffet und a la Carte. Wir hatten einen großen Tisch im sogenannten Wintergarten. Dieser war nicht eingedeckt mit Tischdecken oder Kerzen. Sodass wir Frauen, um diese doch recht unterkühlte Atmosphäre von Seiten des Personals und der Geschäftsinhaberin wohlig und warm zu gestalten, nach Tischdecken und Kerzen fragten. Die zusammengestellten Tische waren aus Stein und das grüne Licht im Wintergarten wirkte sehr künstlich, kühl und lies das Essen sehr merkwürdig aussehen. Auf Nachfrage ob die Tische noch mit z.B. Tischdecken eingedeckt werden könnten gab die Inhaberin an, dass sie nicht wüsste ob es noch genügend gäbe und man solle doch ihren Sohn fragen. Sie hingehen saß an einem eingedeckten Tisch. Es gab im Gang noch ein Tisch mit anderen Gästen, der bestückt war. Ansonsten war das Restaurant leer, was uns wohl gleich eine Warnung hätte sein sollen. Es wurde zum Buffet keine nähere Erläuterung angegeben, sodass dieses ohne Vorwarnung um 10 Uhr abgebaut wurde. Von Seiten der Bedienung gab es keine Empfehlungen oder Infos über das angebotene Essen. Auch mussten wir selber für den Nachschub der Getränke auf Nachfrage sorgen. Von alleine wurde nicht gefragt bzw. nachgefragt, ob alles in Ordnung wäre. Im Restaurant liefen zwei Fernseher lautlos und aus Boxen kamen spanische, französische Schlager. Speziell auf die Kinder wurde gar nicht eingegangen z.B. Kinderteller etc. wie bei Italiener, Spanier, Griechen usw. Die Kellnerin brachte z.B. meinem 80 jährigen Vater Tee, diesen stellte sie am andern Ende des Tisches ab, wo keiner saß. Als mein Vater jedoch sagte, dass es sich hierbei um seinen Tee handelte zuckte sie nur mit den Schultern. Mein Vater stand dann auf mit den Worten sie solle sich keine Mühe machen und holte sich seinen Tee selber. Der Tisch der anderen Gäste war so ungünstig, da dieser in unserem Durchgangsgang zum Buffet war , sodass wir diese bei den Gängen zum Buffet störten. Da das Restaurant leer war, hätte man diese an einem schönen Platz hinsetzen können. Wir haben uns nach dem Essen ca. 10 Uhr dann spontan für einen Wechsel der Lokalität entschieden. Man hatte uns gesagt, dass man so gegen elf Feierabend machen möchte (im Internet stand open End). Bei den benachbarten Perser wurden wir dann sehr warmherzig und freundlich empfangen. Das Personal war toll. Der Chef dort bot uns an, solange zu bleiben wie wir wolten, was wir natürlich nicht überstrapazierten. Und so wurde aus einer anfänglichen Katastrophe ein schöner Abend. Ich schaue mir sonst vorher immer die Lokalität an. Ich hab jedoch dieses Mal den Fehler begonnen mich auf sogenannte Restaurantkritiker zu verlassen, selber schuld read more