Als wir vor einigen Tagen Ihr Restaurant nach einem Spaziergang besuchten, wurden wir sehr enttäucht.
Wir fuhren extra aus dem umliegenden Naunhof zu Ihnen, da unsere erster Besuch bei Ihnen sehr positiv verlief.
Wir kamen zur späten Mittagsstunde und Ihr Restaurant war zu diesem Zeitpunkt leer.
Mit uns kam eine ältere Dame mit Ihrem Sohn und setzten sich in den Wintergarten an den neben Tisch.
Nach ca. 10min Wartezeit auf eine Kellnerin wurde die ältere Dame und wir langsam ungeduldig, da sich einige Kellnerinnen drinnen unterhielten, aber uns nicht gesehen hatten.
Einige Minuten vorher kamen zwei Männer und gingen direkt durch in den Gastraum, da Sie zwei Krüge in der Hand hatten, wussten wir nicht wohin sie gehörten.
Als sich jedoch immer noch nix tat, stand ich auf und ging langsam zu der Vitriene, welche sich bei Ihnen im Eingangsbereich befindet.
Von dort sah ich die zwei Männer, die an der Theke bereits Ihr Bier genossen und drei Kellnerinnen stehen und reden.
Jedoch wurde ich auch hier nicht für voll genommen, da ich nicht begrüßt wurde, sondern mir nur ein skeptischer Blick zugewurfen wurde.
Ob es daran liegt, dass ich mich im achten Monat einer Schwangerschaft befinde und erst 26 Jahre alt bin weiß ich nicht. Jedoch kam ich mir so vor als ob man Menschen in meinem Alter nicht für voll nehemen müsste.
Ich ging wieder zum Tisch und verstänigte die ältere Dame und Ihren Sohn, dass hoffentlich gleich jmd kommen würde.
Dem war auch so.
Wortlos kam eine Kellnerin mit kurzen bloden Haaren, welche die Restaurantleiterin zu sein schien.
Sie drückte uns die Karte in die Hand und fragte gelangweilt:Schon was zum Trinken gefälligst?
Mein Verlobter bestellte sich ein Hefeweizen und ich schaute noch.
Am neben Tisch wurde nicht gefragt, sondern sich nur hingestellt mit Block und Stift u bereit zum schreiben.
Nach einigen Minuten kam das Hefeweizen von meinem Verlobten, welches wieder wortlos hingestellt wurde und Sie ging zum Nebentisch die anderen Getränke abstellen. danach verschwand Sie und ich konnte mein Getränk leider nicht bestellen.
Als Sie weider kam fragte Sie nach:Die Bestellung? und wir bestellten, u.a. auch mein Getränk(eine Fanta).
Sie brachte recht schnell unsere Vorspeisen(Schmecken lassen) und verschwand in der Küche(ohne meine Fanta).
Wir aßen unseren Salat(das Ciabatta war eindeutig Ware vom Vortag)und der Tisch neben uns Ihre Suppe und Ragout fin. Die kleine Kugel Fett und das Schwarzbrot gab es diesmal leider auch nicht.
Bereits da viel uns auf das die Musik in Ihrem Restaurant nicht gleich war mit der Musik, welche mit doppelter Lautstärke aus der Küche kam.
Nun, Spaß an der Arbeit, soll man natürlich haben, doch Ihre Köche machten den Eindruck vor langer Weile nichts mit sich anfangen zu wissen.
Somit wurde die Musik immer lauter und die Gespräche auch.
Da wir keine Kellnerin fanden, konnten wir auch nichts sagen.
Plötzlich kam unser Essen, diesmal von einer anderen Kellnerin(kurze schwarze Haare und nicht deutscher Herkunft).
Sie war die Einzige freundliche Person zu diesem Zeitpunkt in Ihrem Restaurant und versuchte sichtlich, die Situation zu retten.
Ab diesem Zeitpunkt war Sie unsere Kellnerin, da die vorhergehende Dame mit den Worten:Kümmer dich mal um die, ich bin jetzt beim Chef oben und hab heut eh kein Bock. verschwand.
Mein Verlobter aß die Schweinefiletspitzen in Sahne-jus und Röstitaler (14,50 EUR von der Saisonkarte) und ich die Schweinshaxe.
leider war das Essen lauwarm, die Schweinefiletspitzen waren 3Stück und die Pfifferlinge 4Stück.
Meine Haxe war reines Fett, die Haut nicht knusprig und die Klöße innen roh. Doch die Köche hatten Ihren Spaß.
Da über einen Preisnachlass nicht zu reden war:Sowas gibts bei uns garnicht., ließen wir alles einpacken und aßen zu Hause ganz in Ruhe unser selber warm gemachtes Essen.
Wir bedauern diesem Vorfall leider sehr, da wir wissen, dass Ihr Restaurant ein sehr Gutes in Leipzig ist und auch dafür schon etwaige Auszeichnungen bekam. Jedoch sollte dies von Herrn Daniel Seack (freier Redakteur der Zeitschrift Prinz und ein Arbeitskollege von mir)für die nächste Ausgabe nocheinmal überdacht werden.
Da mein Verlobter und ich beide aus der Gastronomie kommen und wissen, dass gerade die Gastronomen schwierige Gäste sind, hoffen wir, dass es sich hierbei um ein Einzelfall handelt.
Wir würden uns über eine Antwort freuen. read more