tja, einen Stern gibt es, weil der Rehrücken gut war. die vorspeise gänseleberpraline, -mousse und grüne erbsen waren eine gewagte und nicht passende Kombination, der moussetaler wurde von der Praline erdrückt, die wiederum war in undefinierbare krümel gewendet muss man nicht haben. dann eine gaaaaaaaaaanz lange pause, bis endlich der fisch kam. der wurde wohl aus versehen zwei mal gesalzen und gedauert hat es wohl, weil der fisch trocken gebraten werden musste. die beilagen gefüllte zucchiniblüte und artischockensauce waren unspektakulär. dann der Hauptgang (der kam dann allerdings so schnell, als wollte man was gut machen das war dann schon zu schnell, aber egal) Rehrücken auf nusswaffel und griesnocken. der Rehrücken war sehr lecker, noch sehr roh, aber bei der fleischqualität kein Problem. darunter lag eine Waffel sie sollte wohl das noch aus dem fleisch austretende blut auffangen, einen anderen sinn konnten wir darin nicht erkennen. allerdings befürchten wir, dass der rehrücken ohne knochen geliefert wurde, denn die sauce schwamm förmlich vom teller weg, die kann nicht auf basis von knochen gemacht worden sein. (die sauce vom fisch war übrigens auch zu dünn, aber da war soweiso der ganze gang verjauen, kam also auf die sauce auch nicht mehr an). der nachtisch ein grüner biscuit (???) mit erdbeer und rhabarberragout, in dem sich geschmacklose Pistazien wiederfanden, espuma von Waldmeister, der zwar schmeckte, aber aussah wie sprühsahne und erdbeersorbet, das sehr schmackhaft war. allerdings war das ganze so lieblos auf den teller geworfen, dass es nicht schön anzusehen war. wie fragen uns nun, ob wir einfach Pech hatten (wobei der Chef persönlich im hause war) oder die Michelin-Kritiker einfach glück? im nächsten föhrurlaub gehen wir jedenfalls nicht mehr hin! Wobei ich anderen bewertern schon recht gebe das ist sicherlich das beste Restaurant auf der Insel, aber das heisst nicht immer was. read more