Mannomannomann,
wo fange ich an? Der Laden macht um 10:30 auf. Da ich heute frei hatte, bin ich Punkt 10:30 dort aufgetaucht um möglichst schnell dran zu kommen - man liest hier ja viel über die Wartezeit.
Vor dem Ticketautomaten war aber schon eine lange Schlange jeder vor mir hatte mit dem Touchscreen zu kämpfen weil das Ding langsam und ungenau funktioniert. Nun denn, jeder hat es irgendwie hingekriegt da eine Nummer zu ziehen, so auch ich. Nummer 20. An der Reihe war gerade Nummer 4.Oha. Man wird ja per SMS benachrichtigt, wenn nur 2 Leute vor einem sind. Naja, die Lister Meile lädt ja zum Zeit verschwenden verbringen geradezu ein, und ein Spaziergang an einem freien Tag schadet ja nicht. Nach einer Stunde auf der Lister Meile habe ich mich dazu entschlossen mich vorsichtig zu erkundigen, wie lange es wohl noch dauern könnte. Dran war mittlerweile die Nummer 8 (!).
Ich fragte daraufhin eine (zugegeben, sehr freundliche) Mitarbeiterin, ob sie ungefähr abschätzen könnte, wie lange es noch dauert. Knapp 2 Stunden noch. Wie bitte? Ich bedankte mich für die Auskunft und sagte, dass es zwischen uns wohl nichts mehr werden wird noch 2 Stunden auf der Lister Meile halte ich nicht aus.
Ende vom Lied: um 14:15 bekomme ich eine SMS, dass ich mich in den nächsten 20 Minuten im Salon einfinden soll. Gesamtwartezeit wäre also satte 4 Stunden! Das einzige was mich bei dieser Erfahrung etwas schmunzeln ließ, ist der Werbeslogan, der auf dem Wartenummer-Ticket steht: TRIONAUTEN Frisöre gibt es genug.
Ganz genauso sehe ich das auch, weshalb ich zum Zeitpunkt des Empfangs der SMS bereits eine neue Frisur hatte. Von einem (okay, vielleicht etwas teurerem) Friseur, bei dem ich aber nur 10 Minuten warten musste.
Fazit: für Studenten, die sehr viel Zeit haben sicher OK, für mich geht das Konzept mit den Wartenummern nicht auf, tut mir leid. Das Wort Service im Zusammenhang mit den TRIONAUTEN in den Mund zu nehmen wäre blankeste Ironie. read more