Gestern 11. Juli waren meine Freundin und ich mit dem Motorrad unterwegs an das Moon and Stars Festival in Locarno. Auf dem Weg durch das Centovalli, wollte ich Sie mit einem leckeren Mittagessen in Intragna überraschen. Anlässlich eines Firmenausflugs kannte ich das Rist. Stazione und hatte es in guter Erinnerung.
Details folgen, jedoch als erstes muss ich das mir gebliebene Gefühl beschreiben: noch nie haben wir uns in einem Dienstleistungsbetrieb so nicht willkommen gefühlt wie Gestern bei der Patrona von dem besagten Ristaurante. Lag es an dem Outfit? Am Motorrad?? Wahrscheinlich, denn Bezahlt haben wir in Schweizer Franken. Der Preis von dem angebotenen Tagesmenue wurde uns erst beim nachfragen eröffnet und lag mit 79.- für meine Vorstellung von einem Mittagessen trotz Viergänger etwas zu hoch. Wir entschieden uns für ein Glas Moscato d'Asti als Apéro (11.- später in Ascona am See für 8.-) für meine Freundin und etwas Mineralwasser (1lt. 9.-) für mich.
Als Hauptgericht Kalbsleberli an Kräutern und die Tipische Tessiner Polenta, vorher bitte noch einen gemischten Salat zu zweit. Der Salat sah aus wie ein Blumengesteck, die Sauce schmeckte ganz ok. Bei der Hauptspeise waren die kleinen stücke Leber gut die grösseren noch etwas roh im Biss, die Polenta war wie aus dem Fertigbeutel und schmeckte fad und das ganze, inklusive Teller waren eher kühl als warm. Auf die von mir gewünschte Pfeffermühle habe ich gewartet bis mein Essen ganz kalt war, da die Patrona mit den Ihr bekannten (einzigen) anderen Gäste am Tisch ein angeregtes Gespräch führte.
Beim abräumen leider kein nachfragen (obwohl nicht leergegessen wurde) und nachdem wir die Dolci Karte dankend abgelehnt haben wurden wir vollends abgeurteilt und auch die geforderte Rechnung hat gut auf sich warten lassen. Der bestellte einfache gemischte Salat war aus der oberen Preisklasse (16.50) mit Frischkäse. Das ganze leckere Mittagessen kostete 113.50. Wenn es nicht die uns entgegengebrachte
Unfreundlichkeit noch das schlechte Essen oder das Gefühl gerade Abgezockt geworden zu sein war das uns etwas die Laune verdorben hat, dann sicherlich die Tatsache nicht einfach aufgestanden und etwas unternommen zu haben. NEVER AGAIN und ich denke das ist es was die Patrona damit erreichen wollte. read more