Die Gaststätte liegt zentral im Stadtteil Friedrichsberg, Parkmöglichkeiten sind an der Straße reichlich vorhanden. Der Gastraum war sehr voll (viele Gaststätten hatten am Valentinstag geschlossen, es bildeten sich teilweise Warteschlangen vor der Tür), wir hatten reserviert und bekamen sofort einen Tisch zugewiesen. Der Gastraum selbst ist im griechischen Stil eingerichtet, griechische Musik ist hörbar. Es hing noch etwas Weihnachtsschmuck, das mußte nicht sein, ansonsten erschien alles sauber. Der Rauch aus dem abgeteilten Raucheraum war zwar nicht zu riechen (zum Glück), aber die Garderobe, die direkt vor der stets offenen Tür zum Raucherraum hing, war schon mit Zigarettenrauch verqualmt. Für uns als Nichtraucher nicht so schön. Die Bedienung war fast immer sehr zügig, die Getränke und Speisen waren sehr schnell, trotz vollem Gastraum serviert, zur Begrüßung gab es Ouzo. Die Speisekarte war sehr umfangreich, weit über 200 Gerichte waren drauf, auch viele Staks oder Schnitzel. Aber wer ißt schon ein Wiener Schnitzel, Spaghetti oder ein Rumpsteak in einem griechischen Restaurant? Kann das alles frisch sein? Wir entschieden uns für Position 259 und 260 (!) eine Platte "Paris" (Name?) mit Bifetiki mit Feta und Gyros sowie ich für eine Platte mit Suzuki (Hackfleisch), Rinderleber und Gyros. Dazu gab es eine winzige Portion Reis, ungesalzene lapprige Pommes und langweiliges Zaziki sowie -extrem schnell vorweg serviert- einen langweiligen Salat. Die Portion war sehr üppig, die Qualität schwankend. Während das Suzuki, das Bifiteki und die Rinderleber sehr gut waren (vor allem die Leber), waren die Beilagen teilweise sehr lieblos und das Gyros sehr schlecht, da ungewürzt, lapprig und fast tranig schmeckend, für einen Griechen ein No go! Wir sprachen den Wirt darauf an, er versuchte es mit viel Charme, bot einen Ouzo an und erklärte, daß aufgrund der vielen Gäste der Koch das Gyros wohl zu früh abschnitt. Das der Gastraum voll war, sollte unseres Erachtens aber nicht zu einer mangelhaften Essensqualität führen. Wir bestellten zum Dessert Eis mit heißen Kirschen, war aus, also mit heißen Himbeeren. Als wir (diesmal dauerte es) das Eis bekamen, schwamm das Eis in einer undefinierbaren Soße (aus geschmolzenem Eis und leicht lauwarmen bis kalten Himbeeren aus dem Glas). Das hat nicht geschmeckt und war zu teuer. Irgendwie hat das nicht überzeugt trotz teilweise gutem Fleisch und wir gehen da lieber zur Konkurrenz (in den Lollfuß). read more