Ich möchte hier nun meine Erfahrung zur Pro-Drive-Fahrschule abgeben, wo mein Freund und ich uns im November 2012 angemeldet hatten. Wir haben uns Zeit gelassen, muss ich zugeben, aber nun ziehen wir es endlich durch. :)
Zur Anmeldung:
Die Damen am Empfang sind allesamt sehr freundlich und offen. Mein Freund und ich haben oft Fragen gestellt, die aber alle sehr zufriedenstellend beantwortet wurden. Keine Frau hat den Eindruck gemacht, sie sei genervt oder dergleichen, im Gegenteil.
Manchmal gab es auch einen netten Smallktalk. Sehr angenehm! :)
Preis:
Vom Preis her kann ich natürlich nicht viel vergleichen. Bevor wir uns bei Pro-Drive angemeldet haben, waren wir auch in 2 anderen Fahrschulen. Die Preise dort waren mit der von Pro-Drive sehr ähnlich. Vielleicht 10EUR Unterschied oder so in der Art. Das Geld alleine entscheidet aber auch nicht alles. In den ersten beiden Fahrschulen, wo wir uns haben beraten lassen, fühlten wir uns nicht so wohl. Bei Pro-Drive aber fanden wir die Räumlichkeiten sehr offen und hell und wir haben uns eigentlich auf Anhieb wohlgefühlt, weshalb wir uns dafür entschieden haben.
Die Preise pro Fahrstunde sind, finde ich, völlig in Ordnung. Das rechnet sich auf Dauer natürlich, aber das ist überall so, was man regelmäßig macht und schließlich, finden wir, zählt die Art der Ausbildung deutlich mehr, denn wir festigen unsere erworbenen Kenntnisse in jeder Fahrstunde und lernen auch immer was Neues dazu.
Dass eine Ausbildung zum Führerschein B keine 50EUR kostet, das muss natürlich jedem klar sein, aber es ist auch definitiv kein Vermögen. Wir sind mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden!
Zur Theorie:
Die Theoriestunden sind alles andere als langweilig! Vorausgesetzt, man besucht ein Thema nicht 5. ;)
Meine Theoriestunden habe ich bei 4 verschiedenen Fahrlehrern gehabt und jeder Fahrlehrer geht auf uns Fahrschüler ein! Ich finde das sehr wichtig, denn so wird man auch direkt angesprochen und manchmal suchen sie einen aus, der dann die Frage versuchen kann zu beantworten. Es werden auch manchmal Witze gemacht, was die Atmosphäre definitiv lockert und trotzdem wird nichts ins Lächerliche gezogen. Kein Fahrschüler wird aufgezogen oder bloßgestellt.
Am Ende wird auch gefragt, ob noch jemand Fragen hat. Kein Fahrlehrer macht den Eindruck, dass wir Fahrschüler unerwünscht wären oder dass der Fahrlehrer genervt sei. Nein, ich habe das kein einziges Mal so erlebt.
Zur Praxis: Ich habe zwar erst 6 90 Minuten Fahrstunden gehabt, aber dennoch möchte ich darüber schreiben.
Zuerst hat mein Fahrlehrer J. mir alles erklärt wo was ist und er hat mit mir dann alles eingestellt: Sitz, Innen- und Außenspiegel, Lenkrad.
Dann hat er mir in aller Ruhe erklärt, was ich tun muss. Auch wo Gas, Kupplung und Bremse ist, hat er gezeigt (aber das wusste ich schon, daher konnten wir das Thema schnell hinter uns bringen). Bevor ich den Motor starten sollte, habe ich erst einmal die Zündung angemacht, um auch kennen zu lernen, was ich damit z.B machen kann (Radio, Licht, etc.).
Als es dann losging, im 5. Stock des Parkhauses (da war alles leer!), hat er mir das Anfahren gezeigt. Es lief prima, kein einziges Mal abgewürgt! Und ich hatte so Angst vor dem Anfahren. :)
Bei meiner 3. Fahrstunde habe ich an Ampeln den Wagen oft abgewürgt. Die Autos hinter mir haben mich einfach gestresst. Mein Fahrlehrer hat das natürlich bemerkt und mit mir eine Pause gemacht und drüber geredet. Danach lief alles sauber!
Manchmal wird auch das Radio angemacht und wenn es einen stört, ist es kein Problem es auszuschalten. :)
Allem in allem verläuft jede Fahrstunde sehr locker und angenehm! Es wird im Auto auch gelacht.
Und das erste Mal Rückwärts Einparken hat ohne Probleme geklappt, gleich beim ersten Mal! Super Anleitung von meinem Fahrlehrer, viel Geduld und man wird auch miteinbezogen, man fühlt sich nicht Außen vor, sondern mittendrin, so wie es eben sein sollte!
Das Fahrschulauto:
Das Auto mit dem ich fahre, fährt mit LPG (Autogas). Finde ich persönlich schon einmal sehr gut. :)
Es ist ein modernes Auto und darin wird auch nicht geraucht, weder vom Fahrlehrer noch vom Fahrschüler.
Wie ich hörte, kauft die Fahrschule nach etwa 3 Jahren ein neues Auto, um auch immer auf dem neusten Stand zu sein. Finde ich eine gute Voraussetzung, gerade für uns Fahrschüler mit einem modernen Fahrzeug das Fahren beigebracht zu bekommen (denn Extras und Änderungen wegen Fernlicht, etc. können dann manchmal doch verwirrend sein und so, finde ich, wird man als Anfänger gleich damit eingeweiht).
Fazit:
Ich kann die Fahrschule wirklich jedem empfehlen!
Mein Freund kam mit einem anderen Fahrlehrer nicht ganz zurecht und hat dann problemlos zu meinem Fahrlehrer wechseln können.
Die Aussage von witchest kann ich so nicht wirklich nachvollziehen.
Die Fahrschule ist dafür da, um die Fahrschüler auf sämtliche Gefahren und Hinweise aufmerksam zu machen. Es gibt viele Fahrschüler, die noch zur Schule gehen bzw. gerade erst read more