Ich habe mir einen schönen Teppichboden ausgesucht und auch verlegen lassen.
Die Beratung und der Verkauf waren 1 A.
Allerdings gab es eine bitterböse Überraschung. In meiner neuen Wohnung stand nur ein nagelneu gekauftes Ledersofa, sehr teuer, und musste hin und her gerückt werden. Allein dafür waren 15 Euro fällig. soweit-so gut.
Das Schlimme ist, dass auf der Liegefläche des Sofas ein 2,5 cm langer Riss mit zusätzlichen Kugelschreibermarkierungen war, als ich mir abends die Arbeit angeschaut hatte.
Zunächst kam jemand von der Schadensabteilung und erklärte mir selbst, dass bei den Handwerkern neben dem Zollstock an der Oberschenkelaußentasche auf oftmals ein Kugelschreiber außen angebracht ist.
Dies könnte den Schaden erklären, wenn die Verleger sich für eine Pause auf das Sofa setzen.
Um nicht falsch verstanden zu werden. Selbstverständlich dürfen die Verleger sich hinsetzen.
Aber wenn dann ein Schaden entsteht, mögen sie diesen doch auch zugeben.
Der Verleger sagte bei der Inaugenscheinnahme mit dem Herrn aus der Schadensabteilung beim 2. Besuch, er könne nicht sagen, dass er es war, könne aber auch nicht sagen, dass er es nicht war. Er könne sich nicht an den Schaden erinnern.
Beide hätten sich NICHT aufs Sofa gesetzt.
Nach weiteren Tagen Wartezeit rief mich der Herr aus der Schadensabteilung an und erklärte, seinen Mitarbeitern zu glauben. Der Schaden werde nicht beglichen.
Ein echtes Trauerspiel. Ich gehe davon aus, dass der Herr aus der Schadensabteilung mit ein wenig Menschenkenntnis sehr wohl weiss, dass dieser Schaden vorher nicht war. Und genauso enttäuscht bin ich von den Teppichverlegern. Es ist offensichtlich, dass sich zumindest einer der Personen auf das Sofa gesetzt hatte. Alles andere ist bei einer Arbeitszeit von ca. 6 Stunden unglaubwürdig.
Dann sollte man auch den Mumm haben, dies zuzugeben.
Ich bleibe auf dem Schaden sitzen. read more