Wir schließen uns den Vorrednern an. Gestern, 31.12.2011 waren wir zum ersten und letzten Male dort. In einer (hier im Hotel) ausgelegten Hochglanzbroschüre lasen wir, dass dort auch indische Landsleute essen gehen würden, da die Küche sehr authentisch sein sollte. Für uns eigentlich ein sicheres Indiz, dass es dort gut ist. Nachdem wir nur gefrühstückt hatten, um uns dann abends richtig satt essen zu dürfen, kam dann die Überraschung. Das Lokal, wie wir finden, war schon recht anspruchsvoll. Es roch etwas muffig. Aber diesen Duft kenne wir aus Indien. Ansich war es doch sauber und aufgeräumg. Die Toiletten waren leider nicht mit Papier ausgestattet, was diverse Dinge dann sehr erschwerte.
Bevor wir zum Ladenaufschluss endlich rein durften, standen wir bis 17:55 Uhr vor der Tür. Draußen am Haupteingang entdeckten wir eine spartanisch verlegte Eletroinstallation, die die Weihnachtsdeko ansteuerte. Natürlich regnete es in Strömen und wir dachten, dass gleich die Bude in Flammen steht. Großartig.
Endlich drinnen angekommen platzierten uns AUSSCHLIESSLICH englisch sprechende und relativ muffige Kellner DIREKT links an den ersten Tisch DIREKT im Eingangsbereicht. Selbstverständlich monierten wir, dass es dort zieht und wir nicht in dem Türbereich sitzen wollten. Verständlich, oder? Der englischsprechende Kellner fragte sofort, wie lange wir gedenken, hier im Restaurant zu bleiben, weil um 20.00 Uhr neue Gäste kommen würden, die dann unseren (vorne rechts in der dunklen Ecke) Platz haben wollen würden. Wir trösteten den guten Mann, dass wir nur essen wollen und dann wieder gehen.
So, endlich saßen wir dort. Nach längerer Wartezeit (ca. 15 Minuten) bekamen wir die Speisen- und Getränkekarte. Er fragte: What you drink?, ich antwortete spartanisch: What you have?. Darauf erwiderte er: Take a look und verschwand. Okay, wir taketen den Look in die Karte. Dort sind zu 98% trockene Weine, die wir nicht so gerne mögen. Also blieb es bei einer Cola light. Auf die Frage, welche INDISCHEN Weine uns der wenig interessierte Kellner anbieten kann, sagte er: Only in Bottle for 26 EUR or indian Beer. Hmmm Also doch nur Cola light. Bier trinken wir niemals!!!
Ebenso fragten wir ihn nach Empfehlungen des Hauses, die lediglich Geflügel enthalten sollen Seine Antwort war: 23, 24, 25 and 27. Okay. Dann lesen wir es eben durch Meine Frau bestellte was mit Mandeln und ich Chicken-Curry.
Juchuuh! Nach 30 Minuten kam dann die Vorspeise Halt, das war gar nicht die Vorspeise, es war das Hauptgericht. Na sowas. Wenn Ihr Euch erinnern könnt, sind wir quasi ausgehungert dort hin gegangen mit dem Gedanken, satt zu werden. Vielleicht haben wir auch eine andere Auffassung von der feinen und teuren, wenngleich mickrigen Küche aus einem Dritteweltland Keine Ahnung. Fakt ist, dass 2 kleine Mini-Behältnisse aus Kupfer (?!?) auf einem Flmmchen serviert wurden. In meinem kleinen Bottig waren exakt 5 kleine Stücke Hühnchen, in das meiner Frau ebenso. Es war weder eine wunderbare (und auch erwartete) Geschmacksexplosion, noch scharf und etwas besonderes oder gar eine wahnsinns Komposition der landesspezifischen Gewürzen Nix!
Wir würden es eher so als besserer Microwellen-Mampf einstufen. Dazu gab es eine ebenso winzige Portion trockener Reis (wie in Vorberichten erwähnt). Geschmacklich auf eine Skala von 1-10 eher so eine 3-4. Eben nichts Besonderes für je knapp 14 EUR. Das ist sehr bedauerlich. Ebenso hatten wir den Gesamteindruck, nicht willkommen gewesen zu sein. Unser Fazit:
Wenn Ihr Hunger habt, geht da NICHT hin.
Hier mal eine Bewertung nach dem Schulnotensystem 1-6:
Ladenlokal: 2-3
Service: 4-5
Preisleistungsverhältnis: 5-6
Qualität: 3-4
Geschmack: 3-4 Ebenso möchten wir anmerken, dass die Amtssprache in Deutschland, nach wie vor, deutsch ist und nicht englisch! Wir hoffen, wir können hungrige Leute, die sich mal was Besonderes gönnen wollen, davon abbringen, diese Location zu besuchen! Ach ja: Frohes Neues read more