Ein Reinfall ersten Ranges! Begrüßt wurden wir im Biergarten mit Hinten geschlossen eines vorbeieilenden Kellners, Grüß Gott hätte mir angemessener erschienen. Immerhin wurden wir nach geraumer Zeit doch noch mit einer Speisekarte des scheinbar grundsätzlich seine Gäste duzenden Kellners versorgt. Wohlgemerkt mit einer Speisekarte. Was dann nach längerer Zeit endlich serviert wurde, fiel schon mal durch die Portionsgröße auf. Ich denke man sollte nach dem Konsum eines Schweinebratens ein ausreichendes Sättigungsgefühl verspüren und sich auf dem Rückweg nach Hause nicht die Frage stellen müssen, was man denn noch im Kühlschrank hat. Vielleicht war ich aber auch selber schuld, denn ich habe sehr schnell gegessen, um zu vermeiden, dass das lauwarm servierte Gericht noch kälter und zäher wird. Ach ja, der Weißkrautsalat. Dieser war nett anzusehen, aber leider trocken. Das sich nach dem Versuch diesen dennoch zu mir zu nehmen einstellende Würgefühl versuchte ich mit der bitteren Rhabarberschorle hinunterzuspülen, was auch gelang. Und dies war das einzige Erfolgserlebnis.
Ich denke, die Brauerei wird nach der teuren Sanierung eine derart hohe Pacht verlangen, das der Wirt an allen Ecken und Enden, bis hin zu den Speisekarten, sparen muss. Es wäre fair dieses bereits am Eingang zu erwähnen: Bitte die Speisekarten über unsere Homepage zu Hause ausdrucken. Zur Überbrückung der Wartezeit händigt Ihnen unsereToilettenfrau gerne Sudoku-Klopapier aus.
Im Übrigen sind die hohen Bewertungen wahrscheinlich gefaked. Fast alle Schreiber die diesen Saftladen goutieren haben genau eine einzige Bewertung geschrieben. Das stinkt.
Der Kellner räumt ab:
Hat's geschmeckt?
Alles war phan-tas-tisch.
Was? Essen mitbringen ist fei verboten! read more