Gestern waren wir mal wieder in Mannheim und haben uns nach der obligatorischen Qype-Recherche entschlossen, das Estragon auszuprobieren, das etwas außerhalb von Neckerau, schön im Grünen und direkt am Hochwasserdeich liegt, der als Rad- und Wanderweg genutzt wird. Dass das Restaurant gut besucht ist, haben wir schon gemerkt, als uns auf dem Weg zum Parkplatz Autos entgegenkamen und am Wegesrand geparkt haben. Im gemütlich eingerichteten Innenraum war es uns bei diesen Außentemperaturen zu warm. Da außen auf der nicht gerade kleinen Terrasse bis auf zwei reservierte Tische alle besetzt waren, sind wir in den sehr großen Biergarten gegangen, der auch ganz gut besucht war. Unter rießigen Sonnenschirmen und sehr großen alten Bäumen ließ es sich bei den warmen Temperaturem gut aushalten. Die Speisekarten sind je nach Bereich unterschiedlich. Innen und auf der Terrasse ist die Speisekarte sehr viel rafinierter. Außerdem gibt es das ganze Jagr hindurch Spezialwochen. Während der bayrischen Wochen bis Anfang Oktober z.B. Semmelknödel in Pfifferlingssoße. Auch die Biergartenkarte ist mit mehreren Seiten sehr umfangreich. Neben verschiedenen Flammkuchen, Salaten, Steak und Fischgerichten, Puten- und Schweineschnitzel erinnere ich mich noch an Wurstsalat. Außerdem gibt es von Montag bis Freitag ein Mittagsgericht für EUR 5,90. Gestern waren das zwei asiatische Frikadellen, die mir sehr gut geschmeckt haben, mit einem großen Berg Glasnudeln in etwas scharfer Soße. So viel konnte ich gar nicht essen. Zumal ich auch bei meinen Neffen etwas Schnitzel mit Pommes Frites probiert habe. Als Kinderteller habe ich selten so ein gutes Schnitzel erlebt und auch die Pommes waren lecker. Bei den Kindermenues hatte ich den Eindruck, dass sie ähnlich wie in Frankreich zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Für EUR 4,60 gibt es Pommes Frites mit Schnitzel oder Chicken McNuggets oder Fischstäbchen (an die vierte Variante kann ich mich nicht mehr erinnern) + ein 0,2 l Getränk + ein kleines Magnum Eis wahlweise mit weißer Schokolade oder Vollmilch. Daran kann man wirklich nichts mehr verdienen. Am Ende des Biergartens war der Spielplatz. Besonders schön waren die beiden zwei- und dreistöckigen Holzhäuschen, die mit einer sehr gut gesicherten Hängebrücke verbunden waren. Auch die ganz Kleinen im Krabbelalter gab es zwei Spielgeräte. Eine Schaukel und zwei 1-Kind-Wippen waren darüber hinaus auch noch vorhanden. Die Bedienung war angenehm entspannt und freundlich. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder. read more