Zunächst ein schönes Lokal. Besonders der hintere Biergarten besticht mir seiner gemütlichen Ausstattung. Auch die Innenauststattung des Brauhauses ist sehr geschmackvoll und modern. Die langgezogenen Tische erschweren allerdings bei einer größeren Gruppe die Kommunikation.
Der vordere Bereich mit Theke ist Raucherbereich. Hier kann auch an Tischen gegessen werden. Die Speisen in den hinteren Nichtraucherbereich werden durch die verqualmte Raucherabteilung gebracht.
Die Bedienung ist stark von der Tagesform abhängig. Wir wurden meist recht stur aber korrekt bedient. Allerdings sollte die Rechnung immer überprüft werden. Irrtümer zu Ungunsten des Gastes scheinen hier ein Hobby zu sein. Sehr negativ fällt der mürrische Zappes auf. Kein Wunder, dass dieses Bier nicht schmeckt. Das wird ja schon beim zapfen schal.
Die Getränkekarte ist, brauhausüblich, überschaubar. Das ausgeschenkte Dom-Kölsch ist oft zu warm, Kohlensäure ist Mangelware. Es erinnert eher an englische Brühe, nicht an Kölsch.
Das Essen ist seinen Preis nicht wert. Das Schnitzel Wiener Art besteht fast nur aus Panade mit geschätzten 2mm Fleisch dazwischen. Die Bratkartoffeln erinnern an Tütenware, die Fritten an Holzstäbchen. Gerne serviert man hier solche Speisen fettig triefend. Von den teueren Gerichten möchte ich garnichts schreiben, meinen Freunden und Kollegen haben dieses aber auch nicht geschmeckt.
Die Veranstaltungshalle bietet ein vielseitiges Programm. Konzerte der unterschiedlichsten Art, Kabarett, Theater, oder Karnevalssitzungen. Für jeden ist etwas dabei. Bei Fußball Europa- oder Weltmeisterschaften werden die Deutschlandspiele hier übertragen, der Eintritt ist frei. Allerdings muss man hier das warme Kölsch, für noch mehr Geld, aus Plastikbechern trinken. read more