Ein Tipp für alle, die Mediengestaltung lernen und die Ausbildung bei Cimdata machen wollen. MACHT DAS NICHT. Bei Cimdata sitzt man den ganzen Tag da, macht nichts, lernt nichts und bezahlt noch dafür Geld. SUCHT EUCH BETRIEBLICHE AUSBILDUNG. Da lernt man alles im Betrieb, kriegt gleich berufliche Erfahrung und bekommt noch dafür Geld. Schulische Ausbildung in dieser Branche sollte man nicht angehen.
Um fair zu sein, muss ich sagen, dass bei Cimdata nicht alles total schlecht ist. Das ist die günstigste Schule, wo man Mediengestaltung Bild/Ton in Berlin lernen kann. Und nicht alle Lehrer sind schlecht. ABER :
1. Die Ausrüstung reicht nicht für alle. Deshalb müssen die Azubis sich daran anpassen und öfters zur sehr ungünstigen Zeiten ihre Arbeit machen. Wenn man etwas fürs Privatprojekt ausleihen will, ist das super schwer an das, was man braucht, ranzukommen.
2.Die Lehrpläne sind super inkonsequent und die Lehrinhalte sind sehr schwach. Man soll sieben Stunden in der Schule jeden Tag verbringen, dabei meistens würden drei (maximal vier) Stunden pro Tag reichen, um das was der Lehrer da erzählt zu verstehen. Die Unterrichte sind super langsam und langweilig. Die meisten Schüler fühlen sich furchtbar unterfordert. Besonders die, die schon einige Vorkenntnisse haben. Aber auch die, die keine Vorkenntnisse haben, fühlen sich so, als ob sie ihre Zeit da nur verschwenden, anstatt etwas zu lernen.
3.Da man aus dem Unterricht fast nichts lernt, surfen die meisten Azubis im Internet oder spielen Computerspiele. Deshalb ist die Atmosphäre in den Klassen super deprimierend. Das Gehirn hat fast keine Aufgaben, es gibt keine Herausforderung. Man fühlt sich total primitiv. Viele fangen an sich auch so zu benehmen, als ob sie nicht in der Schule sondern im Kindergarten wären. Dann wird die Klasse zum Irrenhaus. Über Ambitionen und Enthusiasmus, Stimmung und Verlangen etwas zu erreichen ist gar nicht erst die Rede. Sowas existiert bei Cimdata nicht. Die Leute, die das am Anfang hatten, verlieren es nach einiger Zeit aus totaler Unterforderung. Nach einer Weile hat man nur den Wunsch den Tag da einfach bis zum Ende abzusitzen und dabei nicht Amok zu laufen.
4.Nachdem man den ganzen Tag in der Schule verbracht hat, fühlt man sich sauer und unzufrieden, weil man den ganzen Tag da war und anstatt beruflicher und allgemeiner Entwicklung kriegt man nur Ärger mit der Lehrweise und der Klassenatmosphäre. Das spiegelt sich auch an dem Leben nach der Schule wieder. Man kommt total müde nach Hause, hat absolut keine Energie etwas danach zu machen. Alle kreativen Impulse sind längst weg.
5.Wenn man aber den Vertrag mit Cimdata kündigen will, gibt es SECHS MONATE KÜNDIGUNGSFRIST. So was habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Man soll noch halbes Jahr die Schule bezahlen. Wofür? Das sie dich wieder frei lassen? Ich habe echt den Eindruck, dass alles worum Cimdata sich kümmert ist, dass sie an das Geld von den Azubis kommt, und das alles anschließend vor dem Jobcenter sowie IHK gut aussieht.
6.Wenn die Schüler ihre Unzufriedenheit bei Cimdata äußern, wird es gar nicht berücksichtigt. Einige von ihnen kämpfen schon seit Jahren um etwas zu ändern, z.B. die Lehrinhalte zu verbessern, aber bis her ist alles so geblieben, wie es war. Das reflektiert hervorragend die Einstellung von der Schulleitung, die sich offensichtlich bald nicht ändern wird.
FAZIT: Cimdata ist echt NICHT ZU EMPFEHLEN, dabei sieht es äußerlich sehr professionell aus. Ich habe ein Jahr meines Lebens wegen dieser Schule verloren und am Ende doch noch Depressionen bekommen. Dann musste ich die noch halbes Jahr dafür bezahlen, dass ich früher kündigen wollte. Daran sieht man auch wie unwichtig das Leben der Azubis im Auge der Cimdata ist. Alles, was ich da gelernt habe, habe ich mir selbst beigebracht. Die Unterrichte sind nutzlos und die Atmosphäre herunterbringend. read more