Hallo,
wie einige der vor mir Kommentierenden bin auch ich Abiturient des VKK und studiere derzeit an einer deutschen Universität Fächer, welche ich an o.g. Institution kennen und lieben gelernt habe. "Experten unter Ihnen", um eine, dem einen oder anderen Kollegiaten, vertraute Phrase zu verwenden, werden es als unmittelbar einsichtig empfinden, dass dies nicht ohne das Zutun ensprechenden Lehrpersonals möglich gewesen wäre.
Vielleicht zunächst einige prinzipielle Anmerkungen an Interessierte mit Bezug auf vorher Gesagtes.
Was kann hier bewertet werden? (1) Eine Schule oder ihre Lehrer?
Vor meiner Zeit am VKK hätte ich (1) so verstanden, dass das "oder" im Sinne eines "entweder ... oder ..." zu verstehen sei, was bedeutet, dass nur eines von beiden gemeint wäre. Tatsächlich schließt das "oder" in der oben verwendeten Form nicht aus, dass sowohl die Schule, als auch die Lehrer, als Teil, umhin als konstitutiver Teil, der Schule eine Art Bewertung erfahren können oder nur eines von beiden.
Sagt man nun über, in diesem Fall, ein Kolleg, aus einer Menge von Kollegs aus, es sei das schlechteste, so verliert diese Behauptung natürlich signifikant an Gewicht, wenn man nicht alle kennt. Wer aber nun alle kennen gelernt hat, also als Kollegiat, und ein Kennenlernen heißt mehr, als nur einmal über den Hof gelaufen oder auf der Homepage gewesen zu sein, dann, so scheint es, hat die urteilende Person wenig Glaubwürdigkeit. Folglich ist es wenig vernünftig irgend etwas, was eine solche Person geäußert hat für wahr zu halten.
Generalisierungen gegen das gesamte Kollegium können ebensowenig überzeugen und haben daher keinerlei Kraft.
An dieser Stelle seien alle Interessierten darauf aufmerksam gemacht, dass eine Meinung stets die Meinung eines Einzelnen ist; eine Meinung kann natürlich von mehreren geteielt werden, aber bei der Beurteilung eines Umstandes aufgrund der Meinungen Einzelner, so wie dies hier geschieht, sollte, so stellt es sich dar, darauf geachtet werden, die Motive des Schreibenden zu hinterfragen, um eine, gegebenenfalls versteckte, Absicht, vielleicht eine Absicht der Täuschung, zu erkennen und so des fälschlichen Einflusses zu entgehen.
In diesem Sinne möchte ich mich mit Aussagen über meine persönlichen Erfahrungsinhalte, egal ob von mir als gut oder schlecht geurteilt, am VKK eher zurück halten und möglichst grundsätzlich in meinem Kommentar als Ehemaliger bleiben.
Das VKK ist eine schulische und keine universitäre Einrichtung, die "Verschultheit" einer Schule zu bemängeln ist als verurteile man den Kreis dafür, rund zu sein, wobei nicht ganz klar ist, ob dem Autor, auf welchen ich mich hier beziehe die Bedeutung von "verschult" klar ist.
Man kommt leicht zu falschen Urteilen, setzt man Falsches voraus. Wenn also zu lesen ist, dass man "bestimmt belastbar und nicht auf den Kopf gefallen sei" und dass "jeder wisse, dass aufpassen allein nicht reiche um locker eine 1 zu schreiben", dann liegt der Verdacht nahe, dass der Autor hier von schlicht falschen Voraussetzungen ausgeht.
Es waren während meiner Zeit am VKK einige Kollegiaten und Kollegiatinnen zu beobachten, die durchaus mit aufpassen allein "locker" 1en geschrieben haben und zwar regelmäßig. Und auch mit solchen saß man bisweilen im Raume, die von sicher fälschlicherweise annahmen, sie seien nicht auf den Kopfe gefallen.
"Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein."
Dieses Zitat von Goethe passt, so man einige Begrifflichkeiten austauscht, recht gut, um zu beschreiben, worauf ich hinaus möchte.
Man sagt, Selbsterkenntnis sei der erste Schritt zur Besserung. Verbindet man diese Einsicht mit der Thomas Jeffersons, dass Ehrlichkeit das erste Kapitel im Buche der Weisheit sei, so mag man vielleicht erkennen, dass man zunächst zu sich selbst ehrlich sein muss und vielleicht so erkennt, dass der Grund für die Unzufriedenheit mit der Umwelt mithin in einem selbst begründet liegt.
Jedem sei also abschließend empfohlen, sein Abitur nachzuholen, für welches Kolleg er oder sie sich auch entscheiden mag. Ich kenne, im von mir oben beschriebenen Sinne, nur das VKK, aber bin davon überzeugt, dass, so man mit einigem krtischem Verstande als Erwachsener die Entscheidung für das VKK trifft, eine insgesamt gute Entscheidung für seinen Lebensverlauf getroffen hat.
Allen angehenden Abiturienten und Abiturientinnen, viel Erfolg und eine schöne Zeit! read more