Wir sind heute eigentlich eher zufällig zum Buscharner Seewirt gekommen. Da der Blick tatsächlich wunderschön ist, machte es uns am Anfang auch noch nichts aus, dass nicht gleich eine Bedienung kam. Nach ca. 20 Minuten jedoch entschlossen wir uns, wieder zu gehen. Als ich mit der Handasche in der Hand schon wieder stand, kam dann doch noch eine allerdings eher unmotivierte Dame an unseren Tisch. Weil wir auf die Frage, ob wir denn die Karte wollen würden, etwas zögerten, reagierte sie gleich etwas gereizt. Nachdem wir inzwischen echt hungrig waren, blieben wir. Die Getränke wurden dann von einem entzückenden jungen Mann gebracht (Sohn des Hauses?), allerdings am Glasrand getragen lecker Wir bestellten dann geröstete Knödelecken, sogar mit Sonderwunsch: ohne Pilze. Wieder eine Viertelstunde erschien dann eine neue Bedienung, die uns fragte, was wir denn kriegen würden. Also, Schichtwechsel klappt dort anscheinend super. Als das Essen kam, naja, okay war es. Aber wenn es bei jedem zweiten Bissen in den Zähnen knirscht, und das nicht an den Zähnen liegt, ist das nicht so besonders toll. Es waren ja noch nicht mal Pilze drin, die vielleicht hätten sandig sein können Meiner Meinung muss es auch nicht sein, dass man ein eher rustikales Gericht wie geröstete Knödel in einer Style-Version serviert, mit Gemüseecken und auf einem Wagenrad-Teller mit Petersilie-Krümeln auf dem Rand. Aber, das lass ich mir noch eingehen, liegt vielleicht auch daran, dass ich Gemüse nicht unbedingt haben muss. Weil die Semmelknödel irgendwie süßlich waren, hatte ich die liegen lassen. Als die Bedienung die Teller dann abräumte, fragte sie eher schnippisch, ob es denn geschmeckt hätte. Ne, eigentlich nicht. Auf der Karte wäre noch ein lauwarmer, halbflüssiger Schokoladenkuchen gestanden, aber ich glaube, auch der hätte das nicht mehr wettgemacht. read more