Allgemein
Da mein eigentliches Zielrestaurant an diesem Tag Ruhetag hatte (sowas gibt tatsaechlich - an einem Freitag) landete ich an einem heissen Sommerabend im ars vivendi. Die Terasse vor den Restaurant sah einfach sehr einladend aus: unter grossen Sonnenschirmen lässt es sich gut auf den bequemen Sesseln aushalten.
Bedienung
Die Begrüssung war vorhanden und bestand aus einem knappen: "Hallo, Karte ?"
Aehnlich war der weitere Verlauf des Abends. Die Service Mitarbeiter wirkten genervt und es war nciht immer einfach einen Getränkewunsch zu platzieren. Dabei war lediglich die Terasse gut besucht - das dahinter liegende Restaurant war völlig leer.
Das Essen
Vorspeise: Bruschetta
Die Vorspeisengrösse war eher überschaubar, geschmacklich überzeugten die intensiven Aromen durchaus, leider war das Brot stellenweise richtig durchweicht.
Hauptgericht: Bistecca al pepe verde
Ein Rumpsteak mit grüner Pfeffer Sauce und Pommes Frites - eigentlich kein Hexenwerk. Nach dem Garungsgrad wurde nicht gefragt. Das Steak schwamm in einer rötlichen Sauce mit grünen Pfefferkörnern - das war etwas zu reichlich der Flüssigkeiten, aber immerhin war die Sauce würzig und enthielt erkennbar geschmorte Zwiebelstückchen, auch wenn sie geschmacklich keinerlei Bezug zu grünem Pfeffer erkennen liess (mit Ausnahme der Körner). Die Pommes Frites liessen darauf schliessen, was ansonsten noch so alles in Friteuse gegart wird - knusprig, aber geschmacklich nicht ansprechend. Das Rumpsteak erwies sich leider als "Downlight" der Bestellung: ein schlechter, sehr schiefer Schnitt sorgte für Garungsgrade zwischen blutig und well done, Röstaromen waren keine zu bemerken.
Das Preis Leistungsverhältnis hat Spielraum
Das Ambiente
Die Terasse ist wirklich das Highlight des Restaurant. Innen wirkt es eher schlicht und sachlich. Sehr lästig: das Restaurant liegt zwischen einer Sport/Tennishalle und einem Fitnessclub. Entsprechend war der Geräuschpegel (und 1 und 2 und 1 und 2...).
Sauberkeit
Tische und Stühle / Sessel waren auf der Terasse sauber, innen dauerte es etwas mit dem Reinigen - da gab es Tische mit Spuren der Nahrungsaufnahme... read more