Erst mal zehn min auf eine Karte gewartet, nach notwendiger ausdrücklicher Anforderung. Erster Eindruck zur Begrüßung: Bedienende sind zahlreich, aber ungeübte Aushilfen. Die sich evtl vielleicht bemühen, aber z.B. stur auf den Boden starrend x mal an einem vorbeilaufen, obwohl man fast schon verzweifelt etwas bestellen will.
Wieder 10...15 min warten. Dann beim Bestellen die Zusatzfrage: Kein einziges Bier auf der Karte? Nur Weine? Auf Nachfrage gibt es 1 Weißbier und 1 weiteres. Das nennt man Auswahl. In Franken.
Die Vorspeise war sehr gut (Lab Gai), wäre allein volle Sternzahl. Hauptgang na ja. Mit Ente? Das Fleisch ist nicht der Hit, weder vom Aussehen, Geschmack noch Menge... Ich lasse Thai Chili Paste, Soja-Sauce, Chili kommen, die Chili-Paste hat unbekannten ungenehmen Beigeschmack. Ich esse diese sonst woanders oft, schmeckt immer typisch, gleich und gut. Hier anders... mir nicht. Oder alt?
Irgendwie will der Abend dort nicht gelingen. Die Partnerin sticht sich mehrfach mit Gewürzkraut in Zahnfleisch und Gaumen, fischt drei cm lange harte Stengel heraus. Es ist inzwischen etwas düster auf den Tischen vor dem Haus, ungenehm nach oben strahlende und dabei blendende Scheinwerfer im Boden...
Wir sind fertig. Spielen mit dem Gedanken ob ein schönes Dessert den Abend noch.... Doch um kurz vor 23 Uhr baut sich die Bedienung vor uns auf und es kommt schroff die runtergespulte Bitte, umgehend aufzustehen und im Hausinneren einen Platz zu suchen.... Man dürfe ab jetzt nicht mehr draußen sitzen. Austrinken? Nein. Wunderbar.
Bei einer Bombendrohung läuft es sicher nicht viel anders ab. Als die Bedienung die leeren Tische fotografiert, die Erklärung: Vorsorgliche Beweissicherung wegen der anzeigefreudigen Nachbarn. Na bravo. Gut, Standortnachteil, können Sie nichts machen, Lage in Wohngegend.... der Nachbartisch kommentiert "...so was kanns eigentlich nur in Bayern geben...". Innen sieht es ganz nett aus, schönes altes Erlanger Gebäude..... aber wir geben unsere im Stehen ausgetrunkenen Cocktail-Gläser ab und gehen, die Lokalität hat uns nicht wirklich überzeugt.
Ich kenne die Zen-Bar von Beginn an, ja, es war früher fein: bessere Qualität der Karte und der Bedienung. Die allgemeine Lobhudelei kann ich mir nur mit der nachlassender Kritikfähigkeit des Publikums erklären, das sich inzwischen Viel gefallen lässt.
Um ein gutes Restaurant zu betreiben, braucht es mehr. Leider keine gute Erfahrung: nach Jahren wieder mal dort gewesen, zu Essen & Cocktail.
Erst mal 10 min auf eine Karte gewartet, nach extra notwendiger Anforderung. Erster Eindruck zur Begrüßung: Bedienende sind zahlreiche, aber ungeübte Aushilfen. Die sich evtl vielleicht bemühen, aber z.B. stur auf den Boden starrend x mal an einem vorbeilaufen, obwohl man fast schon verzweifelt etwas bestellen will. Is klar, Löhne schmälern den Ertrag. Schon deswegen von mir Daumen runter.
Wieder 10...15 min warten. Dann beim Bestellen die Zusatzfrage: Kein Bier auf der Karte? Nur Weine? Auf Nachfrage gibt es 1 Weißbier und 1 weiteres. Das nennt man Auswahl. In Franken.
Die Vorspeise war sehr gut (Lab Gai), wäre allein volle Sternzahl. Hauptgang na ja. Mit Ente? Das Fleisch ist nicht der Hit, weder vom Aussehen, Geschmack noch Menge... Ich lasse Thai Chili Paste, Soja-Sauce, Chili kommen, die Chili-Paste hat unbekannten ungenehmen Beigeschmack. Ich esse diese sonst woanders oft, schmeckt immer typisch, gleich und gut. Hier anders... mir nicht. Oder alt?
Irgendwie will der Abend dort nicht gelingen. Die Partnerin sticht sich mehrfach mit Gewürzkraut in Zahnfleisch und Gaumen, fischt drei cm lange harte Stengel heraus. Es ist inzwischen etwas düster auf den Tischen vor dem Haus, ungenehm nach oben strahlende und dabei blendende Scheinwerfer im Boden machen das Vorsortieren auf dem Teller nicht einfacher.
Wir sind fertig. Spielen mit dem Gedanken ob ein schönes Dessert den Abend noch.... Doch um kurz vor 23 Uhr baut sich die Bedienung vor uns auf und es kommt schroff die runtergespulte Bitte, umgehend aufzustehen und im Hausinneren einen Platz zu suchen.... Man dürfe ab jetzt nicht mehr draußen sitzen. Austrinken? Nein. Wunderbar.
Als die Bedienung die leeren Tische fotografiert, die Erklärung: Vorsorgliche Beweissicherung wegen der anzeigefreudigen Nachbarn. Na bravo. Können Sie nichts machen, Lage in Wohngegend.... der Nachbartisch kommentiert "...so was kanns eigentlich nur in Bayern geben...". Innen sieht es ganz nett aus, schönes altes Erlanger Gebäude..... aber wir geben unsere im Stehen ausgetrunkenen Cocktail-Gläser ab und gehen, die Lokalität hat uns nicht wirklich überzeugt.
Ich kenne die Zen-Bar von Beginn an, ja, es war früher fein: bessere Qualität der Karte und der Bedienung. Die allgemeine Lobhudelei kann ich mir nur mit der nachlassender Kritikfähigkeit des Publikums erklären, das sich inzwischen Viel gefallen lässt.
Um ein gutes Restaurant zu betreiben, braucht es mehr.
Ich vermute fast, die Zen-Bar hat sich aus meiner Auswahl gestrichen. read more