Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich alleine auf die Organisation der Praxis sowie den Umgang mit Patienten. Die fachliche Qualifikation der Ärzte kann ich nicht beurteilen.
1. Wartezeit lediglich für eine simple Blutabnahme (mit Termin!), das 1. Mal: 1h50min, das 2. Mal 2h10min. Keine Entschuldigungen, daher anscheinend der Regelfall.
2. Ich benötigte eine Infusion frisch nach einer OP, war bettlägerig und konnte mich deshalb kaum aufrecht auf einem Stuhl halten vor Schwäche und mußte sehr lange warten, nicht zuletzt deshalb, da vergessen wurde, das Medikament aus dem Kühlfach zu nehmen (wiederum mit Termin; OP-Termin und Bettlägerigkeit waren ebenso bekannt).
3. Einfache Nachfragen an die Sprechstundenhilfen konnten nicht beantwortet werden. Es sah sich auch niemand dafür verantwortlich, gewünschte Informationen herauszubekommen.
Gesamt: Ich habe als Patient den Eindruck, sowohl den Sprechstundenhilfen als auch den Ärzten lästig zu sein. Die Organisation im Praxisablauf erscheint chaotisch, als ob niemand seine jeweiligen Verantwortlichkeiten wüßte. Der Arbeitsstil aller mir bekannten Mitarbeiter ist durch hohe Unprofessionalität und Ignoranz gekennzeichnet, immerhin eine anscheinend homogene Mannschaftsleistung. Offensichtlich erlaubt die quasi Monopolstellung des Werlhofinstitutes eine derartig unengagierte, patientenverachtende Arbeitseinstellung. Ich habe so etwas nicht annähernd in irgendeiner anderen Praxis erlebt! read more