War gestern Abend am Laufband gesessen und es war eine Katastrophe. Wir waren so ca. 21.30 da und der Laden hat bis 23h geöffnet. Als wir kamen sind gerade noch ein paar Teller auf dem Band gefahren, aber es wurde absolut nichts mehr nachgelegt. So sind wir ewig vor dem fast leeren Band gesessen in der Erwartung, dass zu den verbleibenden 2 Tellern, die wir nicht wollten, noch etwas hinzugefügt wird. Aber Fehlanzeige! Gegenüber kam dann eine Gruppe von 3 Leuten, die auch nach einem Getränk gleich wieder verschwunden sind. Als wir den mürrischen Koch fragten, ob er mal ein paar Lachs-Maki machen könnte, fragte er unfreudlich "Wieviel ist "ein paar"?" und schließlich haben wir zwei Teller von ihm bekommen, aber auf dem Band landete immer noch nichts.
Am Ausgang wurden wir von der Servicekraft gefragt, ob wir zufrieden waren, obwohl er uns die ganze Zeit vor dem leeren Band gesehen hat, von dem wir zu zweit mit Mühe zusammen 5 Teller ergattert haben. Wir haben ihm unsere Meinung gesagt und er meinte, dass er das schon öfter gehört hätte, aber sie könnten ja schließlich so spät nicht mehr das Band voll machen, dann müßten sie ja alles wegschmeißen.
Also 1. Wenn ich ein running Sushi schon anbiete, dann muß ich den Leuten auch was zu Essen präsentieren auch auf die Gefahr, dass vielleicht etwas übrig bleibt. Das Risiko sollten im Preis eingerechnet sein. Ansonsten kann man das Band auch einfach abschalten und die Gäste bitten "a la cart" zu bestellen.
2. Sollte ein Koch, der im Mittelpunkt der Gäste steht auch etwas freundlicher sein und mit den Leuten reden. Dieser Koch taugt höchstens für die Küche hintendrin, wo ihn keiner sieht. Geschmacklich war das Sushi gut.
Fazit: Da werde ich nicht mehr hingehen! read more