Das Som Tam hält, was der Name verspricht.
Som Tam ist der, in ganz Thailand verbreitete, traditionelle Papaya-Salat. Som steht für "sauer" und Tam für "Salat". Die Vielfalt dieses Salates, mit Saurem, Süßen, Salzigem, Scharfem, bis hin zu Bitterem und Umami, spiegelt sich auch in der farbenfrohen Darstellung der verwendeten Ingredenzien wieder. Ebenso vielfältig ist das Speisenangebot dieses authentischen Thai-Restaurants. Für jeden Gaumen hat die Chefköchin etwas zu bieten. Der etwas unerfahrene, europäische Gaumen kann hier exotische, leichte Curry-Gerichte mit Ananas, Pad-Thai-Nudeln oder Kao-Pad (Bratreis) genießen. Der hartgesottene Liebhaber der originalen Isaan-Küche (Region im Nord-Osten Thailands, Agrar-Zentrum) darf sich auf Gung shea Naam Plaa (rohe Garnelen mit roher Bitterzuccini und rohem Gemüse, an Fischsoßetunke mit Kräutern und viel Chilli) freuen oder an die typische Gemüsesuppe Gaeng noo Mai (Bambus mit Chilli, Pilzen und Gemüse in Yanang-Blätter-Sud) heranwagen. Die freundlichen Nachfragen nach dem Grad der Schärfe, der gewünscht ist, sollten dabei ernst genommen werden. Für alle Liebhaber der Thaiküche ist etwas dabei und natürlich wird auch Som Tam in verschiedenen Varianten (je nach Region Thailands mit getrockneten Garnelen, leicht süß/sauer/scharf, bis zur Isaan-Variante mit fermentierten Krabben und Tamarindenmus etc.) in der Karte angepriesen. Hier kann der Gast gut und schmackhaft thailändisch essen oder auch ein kulinarisches Abenteuer erleben.
Natürlich werden die Speisen alle auf Bestellung frisch zubereitet, was ja zunächst auch sehr angenehm ist. Man sollte sich daher jedoch etwas Wartezeit mitbringen. Wer also eine schnelle Hungerstillaktion sucht, der könnte hier enttäuscht werden. Viel Vergnügen dennoch! read more