Das Seaside Restaurant liegt in direkter Strandnähe und ist deshalb auch ganzg gut besucht. So wurden wir direkt darauf hingewiesen, dass das Essen mindestens 60 Minuten dauern wird. War für uns kein Problem, da es Brot mit Sour Cream zum knabbern gab. Schon der erste Eindruck, die Sour Cream war fertiggekauft und nicht selbst gemacht. Es ging dann weiter mit dem Gericht Mediterrane Garnelenpfanne mit Ruccola. Es kam ein Teller voll mit Nordseekrabben, zwei Garnelenspießen, zwei Scampis und ein paar Flusskrebsschwänzen. Ganz darunter war der Ruccola frittiert, leider platt durch die ganzen Krabben obendrauf und zu ölig.
Die Garnelenspiesse waren die Spiesse aus der Tiefkühlabteilung, wurden zu kurz in der Pfanne gebraten und waren deshalb mehr roh. Die Nordseekrabben machten den EIndruck, als seien sie direkt aus der Packung kurz in die Pfanne geworfen und das wars. EInzig und allein die Scampi waren richtig in ihrer Schale angebraten. Auch zu finden in diesem übervollen Krabbenallerlei, waren Miesmuscheln, die auch nicht frisch waren, sondern nach Tiefkühlware aussahen. Dazu gab es Baguette und Aioli. Auch die Aioli war gekauft und nicht selbstgemacht. Nachdem ich die Bedienung beim Abräumen der Teller darauf hinwies, dass die Garnelenspiesse nicht richtig angebraten waren, hat sie dies direkt weitergegeben. Die Antwort aus der Küche war, dass Garnelen zu schnell trocken werden, wenn sie lange angebraten werden. Das stimmt, deshalb muss man ganz genau hinschauen, wie schnell sich die Garnelen verfärben. Dafür braucht man aber Liebe für das Kochen und das muss ich sagen, fehlte in diesem Lokal komplett. Denn auch das Surf&Turf von meiner Begleitung war in Ordnung, wurde mit dem gleichen fertigen Garnelenspiess serviert, dazu gab es grünen Spargel mit Sauce Hollandaise. Es war ok, aber grünen Spargel zählt nun zu dieser Zeit nicht mehr zum Saisongemüse. Wie gesagt, es fehlt die Liebe zum Kochen, denn die Zeit war definitiv da. Dieses Restaurant ist einfach nicht empfehlenswert, da ich auf die EInrichtung gar nicht eingegangen bin. read more