WARNUNG: Wer auf der Suche nach authentischem äthiopischen Essen ist, ist hier definitiv an der falschen Adresse!!!!
Da wir große Fans der äthiopischen Küche sind, freuten wir uns, dass das Savanna gleich bei uns um die Ecke lag. Doch noch nie haben wir dermaßen schlecht äthiopisch gegessen: Die typischen Linsen (Misir) waren ein lieblos fabriziertes Gemisch aus Tomatenmark und Knoblauch (echtes Misir besteht NUR aus Zwiebeln, Öl, Linsen und passierten Tomaten und wird in einem aufwendigen Prozess gekocht!), das Injera (Fladenbrot) war uralt, trocken und ranzig und das Fleisch bestand aus zwei Tiefkühl-Hähnchenkeulen, die kurz in der Fritteuse verhunzt wurden. Es war wirklich eine Zumutung: Uns war richtig schlecht nach dem Essen.
Das Widersprüchlichste an dem ganzen Restaurant ist, dass es als eriträisch-äthiopisches Restaurant verkauft wird. Der Koch kommt allerdings aus dem Sudan. Außerdem sind für die eriträisch-äthiopische Küche allerlei Gerichte mit Hülsenfrüchten und Injera typisch. Doch in der ganzen Karte fanden sind gerade einmal fünf Gerichte mit Injera und diese werden zudem noch mit Reis und Couscous serviertWTF?
Hinzu kommt, dass diese mit Preisen zwischen 24 und 28 Euro (für zwei Personen) sogar noch teurer sind, als das beste äthiopische Restaurant Berlins: http://www.bejte-ethiopia.de/ .
In dieses Restaurant werden wir NIE wieder einen Fuß setzen und warnen jeden davor, der äthiopisch essen möchte. Stattdessen nehmen wir lieber den weiteren Weg zum Nollendorfplatz in Kauf, um zu unserem Lieblingsäthiopier Bejte Ethiopia zu fahren. read more