Also als doch sehr regelmäßiger Gast (ca. 1*Woche) in der Undine muss ich sagen, dass ich einige der Bewertungen hier nicht nachvollziehen kann:
Zum Thema Preise:
Das täglich wechselnde Stammessen haut mich immer wieder von den Socken: Für 6,80 EUR (bzw. 5,80 EUR) bekommt man jeden Tag eine neue Leckerei in einer Portionsgröße die man seltenst ganz packt (Weniger bezahlt man nicht mal bei den goldenen Bögen oder dem König.). Auch das a la carte Essen ist, gerade bei der Qualität, sehr fair bepreist. Für einen Salat, der dank hohem Fleichanteil (o.ä.) locker als Hauptspeise durchgeht, zahlt man ca. 10EUR. Für ein gutes Stück Fleich mit Beilage ca. 15 EUR. Wenn man da die beiden folgenden Punkte Portion und Qualität, flankiert mit Service und Ambiente noch bedenkt, finde ich die Peise sogar sehr niedrig.
Zum Thema Portion:
Wie schon erwähnt: Ich finde es oftmals fast schon schade, dass ich als eigentlich recht guter Esser egal ob bei Stammessen, Salat oder normaler Hauptspeise, oft an meine Grenzen komme. Dabei gibt es doch noch sooo eine leckere Desserauswahl.
Zum Thema Qualität:
Ich weiß nicht wie ich es anders sagen soll: Die Qualität der Speisen in der Undine ist der Hammer! Praktisch alles wird selbst und aus frischen Zutaten zubereitet (ok, ich muss einem meiner Vorredner recht geben: Eine Backstube gibt es in der Undine nicht, sodass Brot und Bretzeln aufgebacken (dafür bei mir bisher immer sehr frisch) werden). Ich kenne kein anderes Restaurant in dem die Qualität auch so konstant ist! Egal ob voller Biergarten im Sommer, oder gemütliches halb-volles Restaurant im Herbst, ernsthafte Kritikpunkte sind rar.
Zum Thema Service:
Wie gesagt: Ich bin oft dort und sage deshalb mit absoluter Überzeugtheit folgendes: Besser als in der Undine kann der Service nicht sein! Grund ist Folgender: Das Kern-Team ist jederzeit absolut motiviert, alles für den Kunden zu tun und wenn wirklich mal ein Kritikpunkt da ist, wird sich sofort weit mehr als nötig darum gekümmert. Jetzt kommt es natürlich insb wegen der größe des Restaurants auch mal vor, dass ein Neuling eine Hand voll Tische im Biergarten bedient. Dann gibt es nach meinen Beobachtungen zwei Möglichkeiten: Entweder er erfüllt die Eigenschaften, die ich bereits beim Kern-Team beschrieben habe, oder man sieht ihn maximal 2 Wochen lang und dann nicht mehr. Wenn man dann das Pech hat, in der kurzen Zeit dort an einem der paar Tische zu sitzen, dann hat man nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder man macht den Mund auf und jemand vom super freundlichen restlichen Team wird super bemüht sein, dass man auch zufrieden Heim geht. Oder man sagt nix, geht unzufrieden Heim, schreibt ne anonyme Kritik und geht in das nächste Restaurant, wo man das Ganze früher oder später wieder durchlebt
Zum Abschluss noch Ambiente:
Der Biergarten, in der Sonne, mit dem Blick auf den grün bewachsenen Altarm der Saar, ein frisch gezapftes Bruchbier und dazu noch saar-fränkisches Essen THIS IS SPARTAA achso nein, THIS IS SAARLAAANNDDD.
Aber auch wenn Petrus es mal nicht so gut meint, lässt sich einer der schönsten Biergärten Saarbrückens einfach durch ein sehr stilvolles, modern eingerichtetes Restaurant tauschen. TIPP: Für größere Veranstaltungen gibt es oben noch Räumlichkeiten. Genauso schön wie unten aber größer, abgeschiedener und mit einem großen Balkon mit phänomenalem Blick.
In sofern kann ich nur sagen: Keine Ahnung in welcher Undine einige der Vorredner waren Die in Saarbrücken ist einfach nur in jeglicher Hinsicht spitze Und wer meint das könne nicht sein, soll's halt ausprobieren ;) read more