Ich komme schon seit Jahren, meist mit meiner Familie, manchmal auch mal NUR mit meiner Frau ins Orakel und wir fahren dazu knapp 20km Wegstrecke.
Das Lokal ist, wie schon einige Male erwähnt, im griechischen Stil eingerichtet, den ich als ländlich rustikal beschreiben möchte; also gemütlich. Das letzte Mal waren wir allesamt am 12.05.13 am frühen Abend zum Abendessen dort man muss wissen, es war Muttertag. Im Service waren an diesem Tag ausser Frau Papadopoulou und Niko nebst Kollegin noch zwei weitere Kräfte am Werke. Das Haus war also für einen solchen Tag für meine Begriffe sehr gut vorbereitet und alle zusammen funktionierten wie ein gut eingespieltes Team.
Als wir ankamen wurden wir, wie üblich, nett begrüßt und zum reservierten Tisch geleitet, an dem schon ein Teil unserer Familie saß. Schnell waren die Getränke aufgenommen, außer bei mir, weil ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte ob Bier oder doch lieber Wein. Die Servicekraft hat das mit einem freundlichen Lächeln akzeptiert. Als sie dann kurze Zeit später die Getränke an den Tisch brachte, wurde dann meine Einzel-Bestellung aufgenommen, die mir dann genauso freundlich serviert wurde, wie bei den anderen vorher und das obwohl sie für mein einzelnes Gläschen Wein nochmal den langen Weg von der Theke bis in die entfernteste Ecke des Lokals laufen musste. Zusätzlich wurde, quasi als Magenöffner und als Kleiner Gruß des Hauses ein Ouzo serviert. Nach geraumer Akklimationszeit und dem ersten Zuprosten unter uns wurden dann die Bestellungen für das Essen auf- und die Ouzo-Gläschen mitgenommen.
Inzwischen kamen dann weitere Gäste und noch bevor wir unser Essen serviert bekamen, waren so gut wie alle Tische besetzt. Auch diese Leute wurden genau so freundlich bedient wie wir.
In Anbetracht des Feiertages wurden die von uns bestellten Vorspeisen recht schnell aufgetragen. Diese kamen teilweise mit zwei Zusatztellern, weil sich jeweils zwei Personen eine Vorspeise teilten. Unsere Enkeltochter bekam sogar als Erste ihr Essen serviert, weil Kinder ja bekanntlich nur schwer warten können. Gerade als der letzte mit seiner Vorspeise fertig war, wurden die Salate serviert. Die Hauptgerichte wurden dann mit dem nötigen kleinen zeitlichen Abstand, Zug um Zug unmittelbar eines nach dem anderen aufgetragen gerade richtig um das bisher gegessene sacken zu lassen. Dabei muss erwähnt werden, dass am Tisch fast jeder der erwachsenen Personen ein anderes Gericht bestellt hatte.
Später nach Espressi und Desserts, einem weiteren kleinen Gruß des Hauses und etwa 2,5 bis drei Stunden gemütlichen tafelns haben wir dann die Runde aufgehoben.
Wie erwartet haben wir in dieser Zeit an sauberen und schön dekorierten Tischen gesessen. Wir haben einen interessierten, flinken und zuverlässigen Service gehabt, die Getränke wurden gepflegt serviert und vorgeschenkt. Das Essen war wie immer sehr schmackhaft und es wurde Wert darauf gelegt, dass auch das Auge mitisst. Die einzelnen Orders wurden zeitlich gut abgestimmt und temperiert serviert, was ein gutes Zusammenspiel von Küche und Service erfordert. Auch die Kleinen wurden mit Herz bewirtet (Bevorzugung bei Getränken und Speisen, Hochstuhl und Malzeug) und gehen deshalb genaso gerne zu Niko essen wie die Erwachsenen.
Unser Fazit: Ins Orakel lohnt sich auch ein etwas weiterer Weg. read more