Naja, das war leider nichts. Ich bin seit Jahren Fan der Kochshows von Lanz, und besonders, wenn er in der Show ist , sehe ich diese gerne. Als aktiver Motorradfahrer habe ich darum in diesem Jahr eine kleine Herrentour nach Wirsberg geplant. Typischerweise führt man ja nicht hochwertige Garderobe bei sich, darum entschieden wir uns, über unserer Herbergsvater,H. Hereth (tolle Küche zu einem preislich komplett anderen Niveau), im Bistro einen Tisch reservieren zu lassen für Samstag 19.30 Uhr.Sehr nett fiel die Begrüßung aus, nachdem man uns identifiziert hatte, und der Tisch war besonders schön direkt am Fenster. Nach einiger Diskussion entschieden
wir uns, für 3 Personen (ordentliche Esser) eher nicht geeignet, für die Ente. Und zwar für 2x Ente für 3 Personen. Vorsüppchen und Salat waren hervorragend. Dann kam, begleitet vom eher zu leichten Rotwein einer peinlichen Farbkarte (Amerikaner-tauglich), die erste Ente. Ordentlich
am Tisch zerlegt, fanden wir diese Ente lecker, allerdings recht trocken, und nicht wirklich heiß. Begleitet von leckeren Knödeln, und für meinen Geschmack deutlich zu mildem Rotkraut, freuten wir uns auf die zweite Portion. Diese kam dann bereits zerlegt an unseren Tisch, was uns nicht freute. Es gab aberkeinen Hinweis auf eine Entschuldigung dafür. Da das Tier nun auch noch mindestens teilweise unvollständig war nach unserer überschlägigen Kalkulation fehlten wohl Brust und Teile des Rückens, ergaben wir uns wegen unserer natürlich doch schon vorhandenen Sattheit den wenig hilfreichen Kommentaren der Servicekraft, einer dunkelhaarigen Dame so um die vierzig. Dieses Tier war nun noch weniger warm, das Rotkraut wurde durch ebensowenig gewürzten Wirsing ersetzt, und
die Knödel durch offenbar aufgewärmte Serviettenknödelscheiben.
Zusammenfassend muss ich leider sagen, war unser Besuch trotz der sehr schönen Atmosphäre und der fast zu 100% freundlichen Servicekräfte (vor allem der sehr bemühten jungen Damen) kein Anlaß zur Begeisterung die Weihnachtsente meiner Mutter ist schlicht um Klassen besser.
Schade wir hätten doch mehr erwartet read more