Die Pferde sehen alle exellent aus, sind auch super geduldig bei dem Gewusel. Wenn man Franzi oder Uschi als Reitlehrerin hat, dann hat man Glueck. Der Unterricht bei Franzi war wirklich anspruchsvoll toll. Glueck hat man auch, wenn man in die richtige Gruppe eingeteilt wird, denn das Vorreiten war nur ein Chaos. Die Ponies werden an der Trense gefuehrt, egal ob bei Trab oder Galopp. Dadurch koennen die nicht optimal laufen (muss ihnen ja auch weh tun). Es wird nicht drei Mal am Tag geritten. Irgendwie war es bei unserer Tochter nur ein Beschaeftigungsprogramm in der zweiten Herbstferienwoche. Sie hatte an zu wenigen Tagen guten Unterricht. Die meisten Tage wichen alle vom Online-Programm ab. Der Tagesausritt fiel aus, obwohl es schoenes Wetter war und die Reitwege trocken waren. Die Reithalle war einfach zu klein fuer 50 Ferienkinder, da es keine bereitbaren Aussenplaetze gab. Es waren sehr viele 6-8 Jaehrige dort, die leider kaum Unterstuetzung durch die Hiwis hatten. Sie waren immer alleine bei den Mahlzeiten. Unserer Tochter (7) hatte man kaum Bescheid gesagt, dass sie ihr Pony fertig machen musste fuer die Reitstunde. Sie kann das einglueck alleine (besitz bereits das Reitabzeichen 8). So fiel aber bei dem Einen oder Anderen auch mal eine Reitstunde aus. Es war Glueck fuer unsere Tochter, dass wir nebenan in einer Ferienwohnung wohnten und ihr Bescheid sagten, oder beim Satteln und Trensen halfen, wenn die Zeit bereits zu knapp war. Ansonsten haette sie mindestens drei Reitstunden weniger gehabt.
Zum Fruehstueck gab es leider nur ganz einfaches Toastbrot. Auch wird den Kleinen nicht einmal gesagt, dass sie sich waschen, oder duschen, oder einmal die Kleidung wechseln sollten. Oft hatte ich den Kleinen sagen muessen, sie sollten mal eine Jacke anziehen und nicht bei 13 Grad mit Shirt herum rennen. Die Hiwis waren von Anfang an so schlecht gelaunt, motzten die Juengeren an, waren sehr ungeduldig, aeusserten sehr oft, dass sie das alles nur bloed finden und sich freuen, wenn die Woche um ist. Wir sind nur froh, dass unsere reiterfahrene Tochter nicht ganz alleine dort war diese Woche. Ihr hat es gut gefallen die ganze Woche herumzurennen, sich nicht waschen oder Zaehne putzen zu muessen, mit vielen anderen Kindern die viele Freizeit tod zu schlagen. Aber waere sie auch zufrieden gewesen, wenn sie ihren Unterricht verpasst haette, oder sie auch gefuehrt wird die ganze Zeit, wenn ich nicht einmal etwas gesagt haette? Wie gesagt, fragt man eine sieben Jaehrige, dann ist es toll mal so wie Pippi Langstrumpf den ganzen Tag machen zu duerfen, was man moechte, ohne Regeln. Aber wir als Eltern kritisieren, dass die Kinder zu viel auf sich alleine gestellt sind, dass kein Hiwi sie bei den Mahlzeiten begleitet, ihnen sagt, wann sie ihr Pony fertig machen muessen. Auch kritisieren wir, dass das onlin stehende Program ueberhaupt nicht eingehalten wurde. Unserem Eindruck nach waren sie dort voellig unterbesetzt, spannten Hiwis als Trainer fuer Reitstunden ein. Nach deren Aussage fehlten diese Woche zwei Vollzeitkraefte. Nur, sie gehen einen Vertrag mit uns ein, sind verpflichtet diesen einzuhalten. Wir zahlen 330 Euro fuer eine Woche, dafuer, dass unsere Tochter den ganzen Tag frei herumrennt, abzueglich 1,45 h Reiten am Tag, drei Mahlzeiten taeglich, und einmal Kuerbis schnitzen, sowie eine Nachtwanderung in der Woche. Am Ankunfts- und Abreisetag fand kein Reiten statt. Freitag Nachmittag wurden die Ponies zur Winterweide gebracht. read more