Heute, 26.07.13 saßen meine Verlobte, eine gute Freundin und ich um ca. 12:00 in der Planwirtschaft das Lokal war komplett leer. Die Bedienung CHRISTIN kam dann, um die Getränkebestellung aufzunehmen.Die Getränke kamen dann nach etwas mehr als 10 Minuten (Spezi, Milchkaffee, Cola-Light), was schon komisch anmutete, war das Lokal doch menschenleer.Nun gaben wir die Bestellung auf: 1x Leberkäse mit Kartoffelsalat (Mittagstisch), Schnitzel mit Bratkartoffeln und einen Cäsar-Salat mit extra Käse und Dressing.Die Bestellung gaben wir ca. 12:15 auf (eingetippt wurde sie allerdings erst 12:31 laut Christin). Bei einem leeren Lokal sollte diese unkomplizierte Bestellung eigentlich binnen 20 Minuten auf dem Tisch stehen.
Um 12:52 kam Christin an den Tisch und fragte, ob es uns noch gut gehe . Ein Hinweis, auf das bislang verschollene Essen folgte allerdings nicht! Als ich dann nachfragte, wann denn das Essen käme, entgegnete Christin, dass es etwas dauern würde. Oh, erwiderte ich die Toleranzgrenze von 20 Min. ist ja nun schon weit überschritten.
Christin führte fort, dass das Essen mit Liebe gemacht werde und es soll ja auch schmecken. Ok, soll das nun bedeuten, dass das Essen sonst nicht schmeckt, wenn es im angemessenen Zeitraum serviert wird?! Am Nebentisch saßen zwischenzeitlich ebenfalls 3 weitere Gäste, die nun auch reklamierten!
Das Essen kam dann um 13:08 fast 1 Stunde nach Bestellung und bei dem Salat fehlte der extra Käse und das extra Dressing! Als ich Christin dann darauf nochmal ansprach, dass so etwas bei einem leeren Lokal absolut inakzeptabel ist, erwiderte sie, ihnen seien in der Vornacht die Lebensmittel ausgegangen und der Koch musste alles frisch zubereiten. Auch hier frage ich mich sogleich: Bekommen die Gäste sonst nur aufgewärmtes und vorgekochtes Essen?
Insgesamt hat sich hier die Repräsentanz (Christin) der Planwirtschaft in Argumentationen begeben, die in der Umkehr nur negative Rückschlüsse auf das sonstige Tagesgeschäft zulassen.Als meine Verlobte dann sagte, sie wolle sich beschweren (auch über das permanente und ungefragte geduze, ich bin 48 J., meine Verlobte 34 J.), erwiderte Christin, das sei so üblich.Entschuldigung .? Ein wenig Benimm würde sie lehren, dass man nicht ungefragt duzt, das gehört sich einfach nicht.Insgesamt ist auch sehr unangebracht, mit Gästen diskutieren zu wollen, warum welche Umstände eintreten. Grundregel im Service: Diskutiere nicht mit Gästen! Stelle Mängel ab und schweige.
Stattdessen zuckelte Christin dann kopfschüttelnd und vor sich hin murmelnd vom Tisch ab. Ein Eindruck, der nachhaltig bleibt.
Aufgrund unseres Gewerbes hier in der Neustadt, werden wir immer wieder gefragt, wo man denn noch einen kleinen Happen essen könne. Die Planwirtschaft wurde bislang häufig von uns genannt ab heute nicht mehr !
Fazit: Völlig inakzeptable Wartezeit, diskutierende Servicekraft, die offensichtlich lieber am Strand liegen würde, statt sich mit Gästen abgeben zu müssen . die im Übrigen die Basis ihres Gehaltes darstellen.
MAHLZEIT! read more