Ich war am 31.12.2013 nach einiger Zeit der Abwesenheit mal wieder im Pacha, um Silvester mit Freunden zu feiern (Clubnight ab 23 Uhr). Die Türsteher stufe ich als neutral ein, d.h. weder freundlich noch unfreundlich, mit denen man doch vernünftig reden kann. Der Eintritt war mit 15 Euro für Silvester-Verhältnisse angemessen, ebenso die 2 Euro für die Garderobe.
Positiv:
+Lob an die Damen und Herren von der Garderobe, die trotz der Jacken-Flut nicht den Überblick verloren haben.
+Das Publikum war anfangs (!) angenehm, mit einem leichten Männerüberschuss.
+Die Musik war in der Summe fein, eventuell hätte man mehr House-Ohrwürmer einfließen lassen können.
+Der Innenbereich wurde gut mit Frischluft versorgt, sodass man anders als in vielen Locations eine fast saubere Luft hatte (seit dem gesetzlichen Rauchverbot in vielen Locations auch eine sehr schweißträchtige Angelegenheit, nicht jedoch im Pacha).
+Die drei professionellen Tänzerinnen sahen nicht nur hammermäßig aus, sondern tanzten auch sehr ordentlich.
+Security-Mitarbeiter, der auf Patrouille geht, damit niemand auf dumme Gedanken kommt.
Negativ:
-Einer der Barkeeper lachte einen nur an, nachdem man bei ihm an der Bar bestellt hatte und blieb dabei regungslos stehen. Auf Nachfrage brabbelte er nur unverständliches Zeug, sodass man woanders bestellen musste. So einer würde für mich auf jeden Fall nicht arbeiten.
(-Unter Vorbehalt: Ich habe mir nicht die Preisliste geben lassen, allerdings glaube ich, dass ein Vodka-Bull 9,50 Euro kostet. Sollte dies so sein, dann hat sich der Barkeeper stets selbst Trinkgeld gegeben mit der Aussage "Macht 10 Euro!". Ich runde in der Regel so einen Betrag auf, allerdings möchte ICH diese Entscheidung treffen und sie mir nicht abnehmen lassen.)
-Das gesetzliche Rauchverbot gilt für alle Personen im Inneren einer Location, d.h. auch für Barkeeper. Ich glaube man merkt worauf ich hinaus will.
-Ungefähr ab 01:30 Uhr kippte das Publikum, d.h. der Männeranteil dürfte ca. 90 Prozent betragen haben (darunter sehr viele Italiener). Der Laden war dann auch brechend voll. Anscheinend wurde von den Türstehern praktisch jeder reingelassen, der rein wollte und so gab es neben dem hohen Männeranteil auch das Problem, dass es den ein oder anderen Gast gab, der in der Kultfabrik besser aufgehoben wäre.
Fazit:
Die laxe Türpolitik an Silvester dürfte sich nur auf diesen Tag beschränken und ist natürlich der Geschäftsführung anzukreiden. Allerdings kann man von den Veranstaltern erwarten, dass man selbst an Silvester zumindest nicht jeden reinlässt und auf einen möglichst ausgewogenen Männer-/Frauenanteil achtet. Wenngleich der Club abgesehen vom ein oder anderen Barkeeper in Ordnung ist, gibt es die 2 Sterne für die schlechteste Silvester-Party. read more