Keine Empfehlung für
Motorrad Finkl e.K.
Werner-Heisenberg-Str. 6, 86156 Augsburg Tel:082137272
Dies ist eine Einzelmeinung/Erfahrung und nicht repräsentativ:
Bewertung:
Nicht empfehlenswert.
Unkooperativer Umgang mit Kunden nach (Neu-)Kauf.
Verkaufszusagen werden gerne vergessen, oder obwohl im Vorvertrag festgelegt im Kaufvertrag einseitig verändert.
(Eine gewissenhafte Kontrolle der Verträge vor Unterzeichnung ist hier im besonderen Maße erforderlich!!! im Zweifel "noch einmal eine Nacht darüber schlafen")
Bemerkung:
In meinem Fall wurden Gewährleistungs- oder Garantiefälle 2009 (Fertigungsfehler mit Folgeschaden), wenn überhaupt, mit massiven Widerstand, unkooperativ und unfreundlich bearbeitet, obwohl sie offensichtlich gerechtfertigt waren.
(nachvollziehbarer Fertigungsfehler durch Vergleich gleichartiger Produkte vor Ort in den Verkaufsräumen)
Es waren gute juristische Kenntnisse und ein hoher Zeitaufwand erforderlich, um sich hier durch zu setzten. Auch direkte Verhandlungen meinerseits mit den Zulieferern und Importeur waren erforderlich. Diese kontaktierten dann den Händler, um die Gewährleistungs- und Garantiefälle ab zu wickeln.
Eine Arbeit, die eigentlich nach BGB der Händler erledigen sollte.
Hierbei wurde seitens des Händlers versucht den Kunden, unabhängig bezüglich des Ausgangs der Prüfung auf Rechtmäßigkeit der Reklamation, mit Kosten zu belasten.
Die Mitarbeiter dieses Motorradhändlers und der Inhaber selbst lassen Kunden spühren, dass sie im Reklamationsfall absolut unerwünscht sind.
( u.a. lange Wartezeiten, denselben Sachverhalt 4x unterschiedlichen Mitarbeitern erklären zu müssen, Abwiegelungsversuche).
Den Händler als seriösen Verhandlungspartner zu betrachten, wenn es darum geht sein Motorrad, das bei diesem Händler erworben wurde, später in Zahlung zu geben, um ein anderes Motorrad bei demselben Händler zu erwerben, ist keine gute Idee.
Bsp:
Motorrad neu bei diesem Händler gekauft und nach 10 Monaten und ca. 3.000km Fahrleistung in einwandfreien Zustand und Herstellergarantie die Idee dieses gegen ein höherwertiges Motorrad in Zahlung zu geben, führt zu folgendem Angebot des Händlers:
50% des ursprünglichen Kaufpreises und keinen Nachlass beim neuen Motorrad. Mindestens 2.000 Euro Zuzahlung ist ein auffällig häufig geäußerter Wunsch der Händler für Inzahlungnahmen.
Für den Händler sicherlich ein sehr gutes Geschäft (Wiederverkaufspreis 85% des ursprünglichen Kaufpreises bei einem vergleichbaren Motorrad im Verkaufsraum).
Für den Kunden kann die Lehre sein, nur noch junge gebrauchte Motorräder zu kaufen, wenn er neuwertige Motorräder haben möchte. Bezüglich Gewährleistung hat man bei diesem Händler keinen wesentlich besseren Stand als bei einem Privatkauf.
Die Garantie bezieht sich sowieso auf den Hersteller direkt.
Es wäre wünschenswert, wenn der Händler als Profi den Kunden bei der Abwicklung von Gewährleistungsfällen (betrifft Händler selbst) oder Garantiefälle (betrifft Hersteller) als Vermittler unterstützen würde.
Dieser Händler hat hierbei offensichtlich Schwierigkeiten. read more