Allgemein
Leider komme ich erst jetzt dazu, eine Kritik über den Besuch im Ku28 zu schreiben; es war dort mal wieder ein unvergesslicher Abend, der sich über 4 Stunden hinzog. Eine Tischreservierung bzw. Anmeldung ist zu empfehlen, da der Koch improvisiert. Es gibt keine Speisekarte, er kommt an den Tisch und sagt, was er vorrätig hat und macht Vorschläge. Somit kann man sich das Abendessen mehr oder weniger selbst gestalten und wartet gespannt darauf, wie es serviert wird. Mal gibt es eine große Vorspeisenplatte, mal bekommt jede Person die Vorspeise auf einem eigenen Teller serviert. Ebenso verhält es sich mit dem Hauptgericht.
Wer einen Grillteller oder ein Steak mit Beilage verzehren möchte, ist im Ku somit an der falschen Adresse.
Bedienung
Die Bedienung ist sehr freundlich, aufmerksam und umsichtig.
Das Essen
Als Vorspeise gab es Lachs in hauchdünn gerollten Pfannkuchen mit 4 verschiedenen Dips. Ein wunderbarer Beginn, sehr lecker, und man möge mir verzeihen, dass ich die Dips nicht beschreiben kann; es war von süß bis scharf alles dabei.
Der Zwischengang bestand aus Spaghetti mit Kabeljau, Garnelen und scharfem Gemüse. Eine wegen des Kalbejau gewagte, aber auch sehr gelungene Kombination.
Der Hauptgang: Rinderrückenfilet mit Bratkartoffeln, dazu Rosenkohl und Wokgemüse. Das Wokgemüse, nicht weichgekocht, sondern bissfest schmeckte aufgrund der Zusammensetzung von Kohlrabi, Möhren, Erbsen und Paprika hervorragend zum Fleisch. Der Rosenkohl war ein Gedicht: nicht bitter, ohne Speck oder sonstigen Zutaten, aber sehr geschmackvoll. Mir persönlich war das Fleisch nicht ganz so -wie wird das hier immer geschrieben- auf den Punkt gegart, glaub ich- eben halt nicht so, wie ich es mag, aber alles andere war einfach perfekt.
Zum Zwischengang hatten wir einen halbtrockenen Weißwein, zum Hauptgang gab es einen schweren italienischen Rotwein. Passte hervorragend.
Eigentlich war kein Platz mehr im Magen, aber das aus selbstgemachtem Vanilleeis in Espresso bestehende Dessert rutschte als leckerer Abschluss noch durch unsere Kehlen.
Das Ambiente
Da das Ku nicht gerade groß ist und der Chef an den Tisch kommt und sich mit den Gästen unterhält, hat man ein "heimeliges" Gefühl. Man fühlt sich als Gast zuhause.
Sauberkeit
Alles supersauber. read more