Nach der OP war das Schmerzmanagement absolut inaktzeptabel, obwohl es eine spezielle Fachoberschwester für diesen Bereich gibt, die jedoch nicht ausreichend ausgebildet ist. Sie schiebt im Falle von unzureichender Schmerztherapie lieber die Schuld auf den Patienten, ist ja auch einfacher, als einfach das regime zu ändern. Anstatt das Medikament zu wechseln bekam ich soviel Schmerzmittel bis ich mich dauernd übergeben musste. kommentar des Teams: "DIe kann keine Schmerzen mehr haben" Leicht gesagt wenn man nicht selbst betroffen ist.
Zudem ist die Visite in der Chirurgie nur eine Farce, denn der Chefarzt wird auch dann nicht konstuktiv kritisiert, wenn offensichtlich eine Fehlentscheidung vorliegt.
In meinem Fall musste ich aus Angst vor weiterem Nichtstun und Abwarten das Krankenhaus noch vor der Genesung verlassen, um mich in Bonn einer rettenden Bluttransfusion zu unterziehen, die man in Merheim nicht für nötig hielt.
Bei einem HB Wert von 6,5 nach der OP sagte der Chafarzt tatsächlich, das sei normal bei jüngeren Frauen!! Seine Kollegen tippelten peinlich berührt von einem Fuss auf den anderen, wissen sie doch genau dass ein HB von unter 9 höchst ungesund und AUCH BEHANDLUNGSBEDÜRFTIG IST; DOCH KEINER traute sich zu reden!!! Kam mir vor wie in einer Privat-Diktatur, keine Einbindung in Entscheidungen, Ärzte hatten immer nur ein paar Minuten Zeit. Überstanden habe ich das nur, weil ich mich auf meinen Arzt zuhause verlassen konnte, der mich auch im malaten Zustand wieder nach hause liess weil er auch der meinung war dort sei ich besser betreut als in Mehrheim. Schlachthauszustände, gar nicht zu empfehlen!! read more