Ein faschistoider steriler Bau, der vor allem eins bewirkt : die Lenkung und das Ausschalten jeder Möglichkeit eigener Auffassung und Anschauung, vertrackt in Missachtung jeglicher Harmonielehre, die jemals in der Kultur und Architekturgeschichte entwickelt wurde, ein Speichelspei in das Gesicht jeglichen Kanons, für den Kunst und Kulturkonsumenten im Komsumtotalitärismus, für Kinder und Enkel inhumaner Massenregime der 30er und 40er Jahre. Das alles unter dem Deckmantel weltoffener und fortschrittlicher Revolutionskonstrukte der 60er bis 80er Jahre die nichts anderes bewirken als das Grab zuzuschaufeln in das die Großeltern europäische und weltliche Kultur legten, damit die Enkel und Kinder das vollenden, was sie angefacht hatten.
Entkontextualisierte Kunst mittlerer Klasse weder mit Namen noch Epoche versehen, um dem Betrachter mit Begleitheft das Gefühl eigenständigen Denkens zu geben, faschistoides Kassen und Aufpasserpersonal, dem es an Diskretion und ihrem Stand gemäßen Verhalten mangelt, stolz, posierend, steril wie der Bau und anscheinend der Meinung, sie seien das prachtvollste, souveränste und wichtigste Ausstellungsstück dieses Museums.
So wenig es dort Wahrhaftig zu sehen gibt, so sehr entspricht dieses architektonische Vergehen schon Verbrechen, dem heutigem Zeitgeist, frei von jeglichem Bezug zu kultureller Entwicklung, doch in voller Überzeugung man stehe am Zenit der menschlichen Evolutions und Entwicklungsgeschichte, gerade weil man alles missachtet, was diese jemals hervorgebracht hat, in pubertärem, reaktionärem Eigensinn zum Verfall der Kultur und als Erlebnispark für den Kulturkonsumenten. Der Menschenschlag für den dieses gemacht ist, ist der der vor jedem wahrhaftigem Kunstwerk wie der Ochs vorm Berg steht und sich in Missachtung und Abschätzertum über den äußert, der diese Dinge fasst und wenn er nicht im Museum hinge, auch über den der sie macht.
Das tausendjährige NS Reich scheint doch nicht 45 zuende gewesen und Albert Speer hätte diesen Bau mit heutigem Idealdenken wohl genauso gebaut. Ein Brechreiz für jeden Kunstliebenden und Kulturverständigen. read more