Nach einem Besuch im kleinen Steakhouse möchte auch ich hier gerne meine Eindrücke dokumentieren.
Da wir uns vor Ort nicht auskannten, wussten wir nicht, dass es wohl hinter dem Haus einen Parkplatz geben soll, so dass wir - da wir anstandshalber nicht auf dem Parkplatz der gegenüberliegenden Vereinsgaststätte parken wollten - erst ein ganzes Stück weiter die Straße runter einen Parkplatz fanden. Da es nieselte, war unsere Laune insoweit schon einmal getrübt. Der erste Eindruck nach dem Betreten des Gastraumes war zunächst positiv, weil es hier erst einmal freundlich und gemütlich wirkte. Mir fiel dann jedoch sogleich negativ auf, dass die Bedienung uns lediglich den Hinweis gab, wir könnten uns von denen Tischen, die nicht reserviert seien, einen aussuchen, anstatt sich die kurze Mühe zu machen, uns einen netten Tisch vorzuschlagen.
Nach der Bestellung dauerte es nicht lange, und es wurden die Getränke gebracht. Die von mir bestellte Cola (für 400 ml immerhin 3,40 EUR) machte wegen der fast gänzlich fehlenden Kohlensäure einen eher negativen Eindruck auf mich. Kurz danach wurden das hier schon vielfach beschriebene Brot sowie die dazugehörigen Saucen gereicht. Das Brot war knusprig und in Kombination mit den Saucen ein leckerer Appetitanreger. Mein persönlicher Eindruck war, dass die Menge an gereichtem Brot für zwei schon etwas hungrige Personen nicht gerade üppig war. Auf die bestellten Hauptgerichte mussten wir eine wohl als angemessen zu bezeichnende Zeit warten. Das von mir bestellte Rib-Eye-Steak war leider uneinheitlich durchgebraten; teilweise war es medium gebraten, teilweise dann schon well-done. Mich persönlich hat das Fleisch geschmacklich nicht ganz überzeugt. Die noch auf dem Teller befindliche kleine Salatbeilage wirkte nicht 100%ig frisch. Zumindest die Pommes waren wirklich völlig in Ordnung.
Die Gasträume machen im Übrigen den Eindruck, als würde an ihnen - wenn auch nicht so, dass es akut nötig wäre, Gegenmaßnahmen zu ergreifen - langsam der Zahn der Zeit nagt, was man insbesondere auch bei den sanitären Anlagen merkt.
Der hier schon mehrfach gezogene Vergleich zu Blockhouse (insbesondere im Vergleich zu der Lübecker Filiale) entbehrt m.E. jeglicher Grundlage. Abgesehen davon, dass die Kalkbrennerstraße kein bisschen mit der erstklassigen Lage direkt am Holstentor mithalten kann, sei angemerkt, dass der Wohlfühlfaktor im Blockhouse insgesamt erheblich größer ist. Auch Geschmack und Qualität des Essens können mit dem Blockhouse - soweit mein Eindruck - nicht mithalten. read more